Bayreuth (epd). Anlässlich des 81. Jahrestages des Zweiten Weltkriegs-Endes am Freitag (8. Mai) macht die Landesbehörde Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) auf die Entschädigung von Kriegsopfern aufmerksam. Im Jahr 2025 habe das ZBFS einer Mitteilung vom Donnerstag zufolge rund 29,2 Millionen Euro für etwa 2.500 Berechtige im Freistaat aufgewendet. "Anspruch auf Versorgungsleistungen haben neben direkt Geschädigten auch Hinterbliebene", sagte ZBFS-Präsident Norbert Kollmer.

Zu den Geschädigten zählten ehemalige Soldaten und Angehörige von Kriegsopfern, aber auch Menschen, die durch Kriegsauswirkungen gesundheitlich geschädigt wurden - etwa durch nicht entdeckte oder nicht unschädlich gemachte Minen, Granaten oder Bomben", heißt es weiter. 2025 sei der jüngste Geschädigte 54 Jahre alt gewesen und die älteste Witwe 109. Zu der Entschädigung nach dem 14. Sozialgesetzbuch (SGB XIV) zählten neben einem finanziellen Ausgleich auch Krankenbehandlungs-, Teilhabe- und Pflegeleistungen.