Regensburg (epd). Angesichts der anhaltenden warmen und trockenen Wetterlage hat die Regierung der Oberpfalz eine erste Warnstufe für die bayerische Donau von Regensburg bis Passau ausgerufen. Ziel sei es, mit vorsorgenden Maßnahmen die Belastungen für die Gewässerorganismen in der Donau so gering wie möglich zu halten, teilte die Regierung am Donnerstag mit.

Die Donau habe bei Deggendorf seit über sieben Tagen in der Tagespitze eine Wassertemperatur von über 25 Grad aufgewiesen. Aufgrund der prognostizierten Hitze-Tage werde mit einem Anstieg von deutlich über 26,5 Grad gerechnet, hieß es. Zudem erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Sauerstoffgehalt in den nächsten Tagen in den frühen Morgenstunden unter 6 Milligramm pro Liter falle.

Die zuständigen Wasserwirtschaftsämter und Kreisverwaltungsbehörden seien angehalten, Maßnahmen zur Verbesserung des Sauerstoff- und Temperaturregimes umzusetzen. Dabei würden unter anderem auch Unternehmen zur Emissionsreduzierung aufgefordert, hieß es. Verboten seien Aktivitäten wie Schlammräumungen oder Baggerarbeiten an der Donau. Eingestellt werden müssten auch Sanierungsarbeiten an Abwasserreinigungsanlagen.