Ansbach (epd). Die Ansbacher Rokoko-Festspiele sind nun offiziell immaterielles Kulturerbe. Wie die Stadt Ansbach am Montag mitteilte, wurde die Veranstaltung in das Bayerische Landesverzeichnis für Immaterielles Kulturerbe aufgenommen. Mit dieser Entscheidung würdige der Freistaat sowohl die lebendige Tradition der Festspiele als auch das besondere Engagement des Heimatvereins Ansbach.

Das bayerische Landesverzeichnis umfasst aktuell etwas mehr als 100 Eintragungen und hat zum Ziel, den kulturellen Reichtum Bayerns sichtbar zu machen und das Bewusstsein für überliefertes Wissen und Können zu stärken. Auf der Liste finden sich auch die Oberammergauer Passionsspiele, die "Landshuter Hochzeit", der "Drachenstich" in Furth im Wald oder die Kinderzeche Dinkelsbühl.

Nächste Rokoko-Festspiele erst 2027

Während die nächsten regulären Rokoko-Festspiele erst vom 2. bis 4. Juli 2027 geplant sind, kann man bereits in diesem Sommer in die Epoche (ca. 1720 bis 1780) eintauchen. Am 23. Mai, 20. Juni und 18. Juli verwandle das Format "Marktgeflüster in der Altstadt" die barocke Kulisse Ansbachs in eine Bühne für historische Tänze, Fechtvorführungen und höfische Szenen.