Nürnberg, München (epd). Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU) zieht zum Abschluss der ConSozial eine positive Bilanz: "Auf der Messe wurde die Vielfältigkeit der Sozialwirtschaft einmal mehr sichtbar: Soziale Innovationen, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Social Start-Ups, junge und etablierte Unternehmen waren vertreten", sagte Scharf laut einer Mitteilung ihres Ministeriums am Freitag. Insbesondere die Sozialwirtschaft stehe vor der großen Herausforderung des Fach- und Arbeitskräftemangels, sagte die Ministerin weiter. Der Freistaat setze sich intensiv dafür ein, mehr Menschen für einen Beruf im sozialen Bereich zu begeistern. Es brauche aber auch eine bundesweite Fachkräftestrategie.

Die 24. Auflage der ConSozial verzeichnete laut Mitteilung mehr als 5.000 Besuchende und 220 Aussteller. Zentral waren der zweitägige ConSozial-Kongress, der begleitende KITA-Kongress und das Managementsymposium. Der Soziale Innovationspreis ging in diesem Jahr an die "JUHI GmbH", ein Betrieb, der mit einer innovativen App Alltagshilfen wie Erledigungen, Haushaltshilfe oder Betreuung für pflegebedürftige Menschen organisiert.

Die ConSozial ist nach eigenen Angaben die führende Kongress-Messe für Fach- und Führungskräfte der Sozialpolitik, der Sozialwirtschaft und des Sozialwesens im deutschsprachigen Raum. Jährlich informieren sich Fachbesucherinnen und Fachbesucher im Messezentrum in Nürnberg an zwei Tagen über die neuesten Entwicklungen und Trends der Sozialbranche. Im nächsten Jahr findet die ConSozial am 16. und 17. Oktober statt und feiert ihr 25. Jubiläum.

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