Ich habe keine Lust mehr auf Richtig und Falsch, auf Gut und Schlecht, auf Nur-So und Geht-gar-Nicht. Es führt in meinem Leben zu nichts, mich so abzugrenzen. Und ich glaube, die Welt braucht es auch nicht. Wer was behauptet über Jens Spahn und die Diskussion um Leihmutterschaft, über Danger Dan und Donald Trump, Alice Weidel und Dunja Hayali, über Putin und den Papst… und sogar egal, ob man die Namen alle kennt: Es kocht schnell hoch, wer auf welcher Seite steht. Und wie es richtig zu sein hat.
Klar, es macht das Leben übersichtlich. Mann und Frau. Das ist leichter zu händeln. Natürlich gehe ich bei Grün über die Ampel und nicht bei Rot. Da gibt es keine Mischform. Obwohl - selbst da. Kinder lernen: Trotz grüner Ampel musst du schauen. Es ist keine Garantie. Es gibt kein 100%-Sicher. Stattdessen viel Dazwischen.
In Romanen und Filmen, da haben wir die Guten und die Bösen. Besonders in Krimis. Wirklich interessant wird es aber erst, wenn sich ein Filmcharakter nicht eindeutig zeigt. Wenn die Person verschwimmt, unscharf wird, schillert: Der ist nicht nur böse, die ist nicht einfach nur brutal.
Jede Person hat ihre Geschichte, die sich in Schichten um sie legt. Und wer böse scheint, ist in Wahrheit oft enttäuscht, verletzt, gekränkt. Und kennt nur dieses eine Muster: zuschlagen, erniedrigen, sich mit Gewalt nehmen, was einem angeblich zusteht.
Jeder und jede kämpft einen Kampf, von dem wir nichts wissen. Du kannst in keinen Menschen reinschauen.
einfach anders
Vor ein paar Wochen saß ich bei einem Konzert in der Nürnberger Lorenzkirche, riesengroß und rappelvoll: Vorne auf dem Chorpodest stehen 300 Kinder. Alle tragen das gleiche weiße T-Shirt. "SingBach" steht darauf. Ein Mitsingprojekt für Grundschulkinder. Die Kinder sind aufgeregt, zu Beginn dürfen sie ihren Eltern zuwinken und sich fotografieren lassen. Und ab dann Ruhe – auch bei den Eltern, Handys aus, volle Konzentration, das Konzert beginnt. Die Kinder singen mit viel Spaß und mit heiligem Ernst Stücke von Johann Sebastian Bach. Kraftvoll, kunstvoll und kindgerecht. Die meisten von ihnen haben solche Musik noch nie gehört, geschweige denn gesungen.
Es ist zauberhaft. Ich bin zu Tränen gerührt. Da klingelt links von mir ein Handy. Die Frau, die neben mir sitzt, ist Mutter eines der Chor-Kinder. Peinlich. Denke ich. Findet sie nicht. Sie geht dran - und telefoniert. Flüsternd. Kurz. Denke ich. Ein Notfall vielleicht. Nein. In aller Seelenruhe unterhält sie sich. Während des Konzerts. Bei mir ist nix mehr mit Seelenruhe. Ich koche innerlich. Schaue sie an, räuspere mich. Unmöglich! Sie telefoniert. Während die Kinder singen. Auch ihr Kind.
Ich erzähle Ihnen davon, weil ich gemerkt habe, wie schnell ich da geurteilt habe: Unmöglich, unverschämt, respektlos.
Aber was weiß denn ich von der Frau und ihrer Geschichte? Nichts. Vielleicht ist es zu viel für sie gewesen und sie konnte die intensive Musik nur so ertragen. Vielleicht hat sie sich überwinden müssen, diesen gigantischen Raum überhaupt zu betreten, sich in eine Kirchenbank zu setzen, ein mehr oder weniger klassisches Konzert zu besuchen.
Sie ist gekommen. Bachs Musik wird schon irgendeinen Weg in ihr Ohr oder Herz finden. Anders als ich es mir vorstelle. Und wenn nicht – auch nicht schlimm! Wer bin denn ich, so zu urteilen!
Ich habe mich sogar dabei ertappt, wie ich heimlich froh war, anders zu sein als sie. Denn ich fühle mich daheim in Kirchen wie dieser und bei solcher Musik. Andere nicht.
Ich will da feinfühliger sein. Nicht so schnell urteilen, nicht so absolut. Mir nicht so sicher sein…
Biblisch betrachtet klarer Fall?
Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! (Lk 18, 10-13)
Wie in einer Filmszene sehen wir: Zwei jüdische Männer, beide gläubig, zwei Tempelbesucher, Kirchgänger quasi. Und wir sehen und hören von zwei Arten zu beten.
Jesus erzählt diese kurze Szene. Der Evangelist Lukas hat sie aufgeschrieben. Und – da ist man sich in der Bibelwissenschaft einig – Lukas hat ihr einen Rahmen gegeben. Der macht die vermeintliche Botschaft sehr klar und eindeutig. Es ist eine Beispielgeschichte geworden.
Lukas schreibt:
Jesus sagte aber zu einigen, die überzeugt waren, fromm und gerecht zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis. (Lukas 18,9)
Und dann geht die Geschichte los:
Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! ´
Und jetzt lässt Lukas Jesus noch mal extra zu Wort kommen:
Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. (Lk 18,14)
Bildstörung
Alles klar, oder? Lukas lässt keinen Zweifel daran, welches Beten Gott gefallen hat und welches nicht. Klarer Fall: Pharisäer Flop, Zöllner top.
So habe ich diese Beispielgeschichte früher immer gelesen. Und gehofft: Ich bin bitte wie der Zöllner. Nicht so überheblich, selbstgefällig, arrogant.
Genau diese Deutung haben wir in der Kirche jahrhundertelang befeuert. Von einem Beter, dem Pharisäer, auf alle Pharisäer geschlossen und später auf alle jüdischen Menschen.
So ist eine schablonenhafte Lesart entstanden und ein Zerrbild, antijüdisch widerlich missbraucht. Pharisäer ist zum Schimpfwort geworden: Wie ein Heuchler. Scheinheilig.
Ich weiß gar nicht, kann man heute noch "einen Pharisäer" bestellen? Also eine große Tasse süßen Kaffee mit einer dicken Sahnehaube obendrauf – und in den Kaffee kommt ein ordentlicher Schuss Rum. Mogelpackung also. Angeblich erfunden auf einer Insel in Nordfriesland. Der dortige Pastor, über den verbotenerweise heimlich ausgeschenkten Alkohol empört, soll gesagt haben: Ihr Pharisäer! Euch kann man nicht trauen…
Die Schablone dafür hat ihm diese biblische Geschichte gegeben: Der Pharisäer an sich ist also scheinheilig.
Dabei sind gerade die Pharisäer hoch angesehen und von Jesus als Gesprächspartner sehr geschätzt. Ihr Name bedeutet "Abgesonderte". Die Pharisäer haben sich extrastreng und besonders inniglich an die Tora gehalten, an die Auferstehung geglaubt und an den rettenden Gott. Kein Grund also, aus ihnen eine Karikatur für Scheinheiligkeit zu machen.
Und die Zöllner? Machen ihren Job. Steuern eintreiben für die römische Besatzungsmacht, die sie streng kontrolliert. Auch das Negativ-Bild der Zöllner ist ein schnelles, oberflächliches Abziehbild: Die Zöllner, die Sünder…
Beide: Pharisäer und Zöllner sind Juden, Nachfahren von Sarah und Abraham. Sie gehören zusammen. Sie aufgrund dieser einen Szene gegeneinander auszuspielen, hilft niemandem. Im Gegenteil.
Sie sind zwei Menschen, die zum Beten in den Tempel gehen. Erst einmal nichts sonst.
Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten…
Und ich gehe mit ihnen.
Ich stelle mich dazu.
Will hören, was sie sagen. Sehen, wie sie sich verhalten.
Ich beäuge sie. Durch die Bibelworte hindurch.
Wie sie gekleidet sind.
Ob bei der einen das Handy klingelt und sie auch noch drangeht.
Ob der da das Gesangbuch richtig aufschlägt und weiß, wann man im Gottesdienst aufsteht.
Ob die Touristinnen und Touristen sich ordentlich in der Kirche benehmen.
Fragen nach Verhaltenskodex, Knigge in Kirchen und Tempeln. Und Vorurteile.
Gemeinsam mit vielen anderen melde ich für die Geschichte vom Pharisäer und Zöllner eine Bildstörung an. Die Bildstörung bewirkt: Ich mache mir selbst ein Bild. Lasse zu. Lasse los.
Ich will auf die beiden als Personen sehen und nicht die Schablonen, Zerrbilder übernehmen.
Mehr als eine Art zu beten
Vor allem will ich ihr Beten ernstnehmen.
Der eine dankt. Der andere bittet. Der eine nimmt den Raum und die anderen Menschen wahr. Der andere sieht nur sich. Der eine macht sich groß. Der andere macht ich klein.
Beten tun sie beide.
Und ich glaube, Gott nimmt ihr Beten ernst. Ich glaube, Gott nimmt beide an: Zöllner und Pharisäer.
Es gibt nicht nur die eine Art zu beten.
Joan Armatrading singt von der Kraft des Betens und von ihrer Sehnsucht, das in Kirchen zu erleben: Gemeinsam beten. Das verändert. Unsere Seelen werden sich aufrichten. Es ist an der Zeit zu beten. Let´s kneel and pray.
Für mich war Beten früher vor allem Bitten, Wünschen fast: Lieber Gott, bitte mach, dass ich das schaffe, bitte hilf mir. Und ich habe dabei die Hände fest zusammengepresst.
Erst später, ich weiß nicht wann und wie, ist das Danken dazu gekommen. Danke sagen. Danke, für den Sommerregen, Gott, danke, dass die Schmerzen weg sind, danke für das klare frische Wasser im Glas, danke für die Demokratie und für die Glühwürmchen.
Der Zöllner im Tempel dankt nicht.
Dankbarsein geht nicht immer. Und manchen fällt es besonders schwer. Oder in bestimmten Zeiten des Lebens fällt es schwer zu danken.
Was, wenn ich nicht dankbar sein kann für das, was ich alles habe? So fragt Charlie Brown von den Peanuts. Sein Hund Snoopy antwortet: Dann sei dankbar für die Probleme, die du nicht hast.
Ganz einfach also? Klar, das ist nur ein kleiner Cartoon in Schwarz-Weiß, schnelle Antwort, leichte Kost. Aber ich mag die Idee. Sie darf nur nicht kippen und sich gegen andere wenden.
Für die Probleme, die er nicht hat, dankt der Pharisäer im Tempel. Danke, dass ich kein Problemfall bin - wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte… Danke für mein Leben, für meine Zufriedenheit, für das, was alles gut läuft bei mir, danke, dass ich meinen Glauben ausüben kann, dass ich es schaffe, ganz vielen Versuchungen zu widerstehen. Ich sehe ja, wie schwer das ist. Wie schwer andere es haben und wie leicht man bitter und hart werden kann und ungerecht.
Wer so betet, schickt Dank zum Himmel, freut sich am Leben auf dieser Welt und an Gott.
Das ist doch schön. Es kippt erst, wenn ich andere miesmache, mich über sie erhebe und sogar denke, Gott tut das auch. Wenn ich mich mit meiner Lebensdankbarkeit auf der sicheren Seite wähne. Und mich abgrenze, alles, was anders ist, ablehne. Alles soll so bleiben wie es ist. Keine Veränderung.
Und da bin ich wieder beim Zöllner. Der will, dass was anders wird. Sein Gebet heißt: Erbarme dich, Gott. Sei mir gnädig.
Und er schlägt sich an die Brust: Ich komme einfach nicht aus meiner Haut. Ich merke, ich will keine Abstriche machen in meinem Leben, den Status Quo halten. Ich weiß, das ist nicht gut. Ich merke, wie die anderen mich verachten, ich verachte mich ja selbst. Und Du, Gott? Ich komm da nicht alleine raus…
Beten kann was verändern.
Mich selbst verändern im Tempel. Als Zöllnerin, als Pharisäerin.
Weil Beten durchlässig macht. Für Trost und Gnade und Liebe. Und die verändern mich.
Vielleicht erwische ich mich dabei, wie ich Regeln einhalte, die gut sind, nur ich bin gleichgültig geworden, vielleicht sogar lieblos anderen gegenüber, sogar gegen Gott.
Was mache ich mit meinen alten Mustern?
Ich will wie in den Tempel gehen. Und zu mir kommen, zu Gott.
Zusammenkommen. Als Pharisäer und als Zöllner. In der Geschichte sind sie gemeinsam im Gotteshaus. Auf Abstand. Das ist okay. Den sollen sie einander ruhig lassen. Doch sie sind beide da, der eine wie der andere vor Gott.
Ich sehe, wie der eine so gewiss in Gottes Nähe lebt.
Und ich sehe, wie der andere leidenschaftlich Gottes Nähe sucht.
Beides ist Beten: In Gottes Nähe stehen. Gottes Nähe ersehnen. Ich sehe darin keinen Gegensatz, kein Richtig-oder-Falsch und keine Rangfolge.
Es gibt mehr als eine Art an Gott zu glauben, mehr als eine Art zu beten.
Und manchmal kann und will man nicht so beten wie die anderen. Das fängt schon mit der Anrede an: Wie sage ich zu "Gott"? Und bete ich überhaupt zu Gott? Zu Vater unser im Himmel? Oder bete ich zu Jesus? Zum Heiligen Geist?
Kann ich noch so beten wie als Kind? Voller Vertrauen?
Gibt es so etwas wie kindliches Beten und erwachsenes Beten?
Und wieder merke ich: Nichts ist eindeutig so oder so.
Pray as you can, not as you can´t.
Eine Ordensschwester hat mir einmal von einer Gruppe junger Frauen erzählt, Novizinnen, sie alle wollen ins Kloster eintreten. Ein alterfahrener Abt irgendwo in Großbritannien begleitet sie. Es geht ums klösterliche Gebet.
"Ich weiß nicht, wie", bricht es aus einer Novizin heraus. "Ich weiß nicht, wie ich beten soll, ich kann das nicht." Der Abt antwortet ihr darauf: "Pray as you can, not as you can´t."
Bete so, wie du´s kannst, nicht, wie du´s nicht kannst."
So einfach? So einfach.
Beim Beten muss ich keiner Regel entsprechen. Keinem Ort. Keiner Körperhaltung. Keinen Sprachvorgaben. Pray as you can, not as you can´t.
Und wenn dir die Stimme versagt. Oder wenn du schrill klingst und du merkst im Herzen, das hört sich nicht stimmig an, versuch´s anders. Mit Stillesein. Mit Singen. Mit Atmen.
Du bist es und dein Gebet.
Dein Zerknirschtsein, dein Hoffen auf Veränderung. Deine Freude, dein Dank.
Du bist es und dein Gebet.
Du musst dich an nichts messen, mit nichts vergleichen.
Pray as you can… Ich bete, wie ich's gerade kann. Bei mir gehören dazu Worte, die ich auswendig weiß: Dein Heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir finde.
Den Morgensegen von Martin Luther bete ich jeden Morgen. Manchmal auf dem Fahrrad, manchmal gleich, wenn ich aufwache, oder bei der zweiten Kanne Tee. Ich bete ohne Kerze, ohne Händefalten, ohne Kreuz. Ich hülle mich in diese alten Worte – und weiter geht´s.
Im Englischen heißt auswendig "by heart" – vom Herzen. Das gefällt mir. Es im Herzen tragen. Nicht mein Hirn, mein Herz sucht die Nähe zu Gott. Was ich inwendig bei mir trage, kann ich heraussprechen. Das Vaterunser. Der Herr ist mein Hirte. Befiehl du deine Wege. Und eben Luthers Morgensegen.
Ich berge mich in solche Gebetsworte wie in ein Haus, in eine Höhle, wie in eine Umarmung. Ich bringe mich in Sicherheit, bete mich in Sicherheit.
Beten mit einem gerechten Ohr
SEIT MIR DIE STIMME ZERBROCHEN WURDE,
ist mein Ohr gerechter geworden
gegen Bussard, Häher und Krähe.
Stimmlos bet ich, ins Dickicht verkrochen,
nicht allein für die Nachtigallen.
Beten mit einem gerechten Ohr. Weil ich die Brüche im Leben kennen gelernt habe.
Dieser Gedanke aus dem Gedicht von Christine Busta gefällt mir: Seit mir die Stimme zerbrochen wurde/ ist mein Ohr gerechter geworden…
Zum Beten gehört das Lauschen.
Zum Lauschen gehört die Welt um mich herum. Mit ihren Brüchen.
Zur Welt um mich herum gehöre ich mit allen anderen: Raubvögel und Nachtigallen.
Wozu vergleichen, abgrenzen? Alle verdienen ein gerechtes, gnädiges Ohr. Nicht nur die perfekten Nachtigallen.
So komme ich raus aus den Einteilungen, aus dem Nur-So und Geht-gar-Nicht.
Im Beten verbindet sich was. Was uns trennt, verliert an Bedeutung.
Zöllner, Pharisäer, Raubvogel und Nachtigall. So oder so. Gott, sei uns gnädig.
- ^Christine Busta, Salzgärten, Otto Müller Verlag Salzburg, 1975, S. 31.