München, Nürnberg, Berlin (epd). Zahlreiche Kommunen und Institutionen haben sich am Samstagabend an der "Earth Hour" beteiligt. Weltweit war dazu aufgerufen worden, ab 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht auszuschalten. Unter dem Slogan "Wir machen's aus" hatte die Umweltorganisation WWF die Aktion zum inzwischen 20. Mal initiiert.
In München lagen etwa der Friedensengel, das Neue Rathaus, die Bavaria, die Frauenkirche, das Siegestor und das Maximilianeum für eine Stunde im Dunkeln. In Nürnberg beteiligten sich historisch bedeutsame Bauwerke wie die Kirche St. Sebald, die Lorenzkirche, das Opernhaus, die Kaiserburg oder der Kettensteg an der Aktion. Deutschlandweit hatten sich 505 Orte zur Teilnahme an der "Earth Hour" gemeldet. Darunter waren Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor in Berlin, der Kölner Dom, die Marktkirche in Hannover und der Rathausturm in Kiel.
Von Sydney bis New York
Auch international beteiligen sich traditionell bedeutende Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Oper im australischen Sydney oder das Empire State Building im US-amerikanischen New York. Neben Sehenswürdigkeiten oder Unternehmenssitzen sind Privatpersonen mit ihren Häusern oder Wohnungen zur Teilnahme aufgerufen.
Der World Wide Fund For Nature (WWF) will mit der jährlichen "Earth Hour" ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Die Politik soll daran erinnert werden, sich mehr für den Schutz von Lebensgrundlagen einzusetzen.