Nürnberg (epd). "Jüdische Memorabilia" in und um die Nürnberger Sebalduskirche zeigen am Samstag, dem 4. November, ab 11 Uhr Renate und Ernst Wilhelm Schiller. Vom Treffpunkt Sebalder Pfarrhof ausgehend erklären sie bei einer Führung, wie sich das Verhältnis von Juden und Christen im Lauf der Jahrhunderte von Neugier bis Feindseligkeit in um die Kirche abbildete, erklärte der Ruhestandspfarrer am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd).
In den Blick genommen wird unter anderem der jüdische Grabstein, der vor wenigen Jahren bei einer Sanierung in einer Mauer des Sebalder Pfarrhofs gefunden wurde. Gezeigt werden auch die wieder entdeckte Inschrift auf einer daneben liegenden Tür und das dazugehörige kleine Museum. Weiter geht es in die Kirche zu Darstellungen von Juden auf Gemälden bis hin zur judenfeindlichen Schmähplastik, der sogenannten "Judensau", an der Fassade.