München (epd). Pünktlich zum Schulstart fordern Umweltverbände eine Sanierungsoffensive der bayerischen Lernorte. Es könne nicht sein, dass Schulgebäude vergammeln und Schülerinnen und Schüler unter Schimmel an den Wänden und undichten Fenstern leiden müssen, sagte der Landesvorsitzende des Bund Naturschutz (BN), Richard Mergner, am Montag bei einer Pressekonferenz in München. Die Gebäude energetisch auf Vordermann zu bringen sei bei mehr als 6.000 Schulen in Bayern zudem ein "nicht unerheblicher Beitrag zum Klimaschutz".

"Wir erwarten von der Staatsregierung, dass sie dieses Problem endlich angeht", betonte Mergner. Bayern sei ein Paradebeispiel dafür, wie der Staat mit dem Klimaschutz in seinen eigenen Gebäuden versage, unterstrich auch die stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Barbara Metz. Der kommunale Investitionsstau an den Schulen im Freistaat betrage den Verbänden zufolge mindestens 4,5 Milliarden Euro; sie seien nötig, um die Gebäude von ihren energetisch schlechten und damit klimaschädlichen Zuständen zu befreien.

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