Würzburg (epd). Die Stadt Würzburg und der Bezirk Unterfranken wollen mit einer eigenen neuen Gedenktafel in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Theresienstadt der aus der Region deportierten jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern erinnern. Am 23. September soll eine kleine Delegation aus Unterfranken - anlässlich des 80. Jahrestags der Deportation von mindestens 750 jüdischen Kindern und Erwachsenen nach Theresienstadt - die Tafel im Kolumbarium der KZ-Gedenkstätte anbringen, teilte die Stadt Würzburg am Montag mit. Die Initiative ging vom Arbeitskreis Stolpersteine in Würzburg aus. Stadt und Bezirk folgen mit der Gedenktafel dem Beispiel anderer Kommunen wie etwa Hannover, Chemnitz, Fulda und Bad Kissingen.
Gedenktafel in Theresienstadt soll an Opfer aus Unterfranken erinnern
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