München (epd). Die Katholische Erziehergemeinschaft (KEG) Bayern wertet die Ernennung von Maria Montserrat Alvarado zur Präfektin der Kommunikations-Abteilung des Heiligen Stuhls als mutiges Signal für die Beteiligung von Frauen in der Kirche. Papst Leo XIV. setze mit seiner am Dienstag bekannt gewordenen Entscheidung "ein bemerkenswertes Zeichen für die stärkere Verantwortung von Frauen in leitenden Funktionen der Kirche", heißt es in einer Mitteilung der KEG Bayern vom Mittwoch. Alvarado tritt im November 2026 die Nachfolge von Paolo Ruffini an und leitet sodann das Dikasterium für Kommunikation im Vatikan - als erste Frau, die keinem religiösen Orden angehört.
"Papst Leo XIV. zeigt mit dieser Personalentscheidung, dass Verantwortung in der Kirche dort übertragen werden sollte, wo Kompetenz, Glaubwürdigkeit und Engagement zusammenkommen", sagte Martin Goppel, Landesvorsitzender der KEG Bayern. Als Verband, dessen Mitglieder überwiegend Frauen sind, sehe die KEG Bayern darin einen "ermutigenden und längst überfälligen Schritt". Alvarados Ernennung zeige, dass Veränderungen in der katholischen Kirche möglich sind und mache Hoffnung auf eine offene Diskussion über die zukünftige Rolle der Frau in der Institution.