Fürth (epd). Mehr als die Hälfte der Menschen in Bayern gilt als zu dick. Wie das Landesamt für Statistik am Dienstag mitteilte, haben 51 Prozent der Menschen im Freistaat nach den Kriterien des sogenannten Body-Mass-Index (BMI) zu viel auf den Rippen. Der durchschnittliche BMI liegt in Bayern bei einem Wert von 25,8. Bereits ab einem Wert von 25,0 wird man als übergewichtig eingestuft. Die Behörde bezieht sich bei der Auswertung auf Daten des Mikrozensus von 2025.

Besonders betroffen sind Männer: Übergewichtig sind 43 Prozent, Adipositas und damit einen BMI von mehr als 30 haben 18 Prozent. Bei den Frauen sind 28 Prozent übergewichtig sowie 13 Prozent adipös. Normalgewichtig sind bei 55 Prozent der Frauen sowie 38 Prozent der Männer. Untergewicht ist mit zwei Prozent in der Bevölkerung kaum ein Thema. Regionale Unterschiede gibt es auch: Die Menschen in der Oberpfalz haben mit 26,4 den höchsten Durchschnitts-BMI.

Der durchschnittliche Mann in Bayern ist den statistischen Zahlen zufolge 1,79 Meter groß und wiegt 85,7 Kilogramm - das ergibt einen Durchschnitts-BMI von 26,7 und damit Übergewicht. Die Frauen schneiden im bayernweiten Durchschnitt besser ab: Mit einer Durchschnitts-Größe von 1,66 Meter und einem Durchschnitts-Gewicht von 68,3 Kilogramm liegt ihr BMI mit 24,9 ganz knapp noch im Bereich des Normalgewichts, teilten die Statistiker des Landesamts weiter mit.

Der BMI wird folgendermaßen berechnet: Das Gewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat ergibt den BMI-Wert. Wer also zum Beispiel 1,80 groß ist und 78 Kilogramm wiegt hat einen BMI von 24,1.