München (epd). Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) ruft mit Blick auf Karfreitag (3. April) zum Kauf und Verzehr von regionalem Fisch aus Bayern auf. So könne man Tradition, Qualität und Verantwortung miteinander verbinden, sagte die Politikerin am Montag in München. Das Essen von Fisch am Karfreitag geht auf christliches Fasten zurück und steht "für Bescheidenheit und bewussten Verzicht", betonte sie.

Kaniber betonte, der Brauch passe auch in die heutige Zeit: "Wer heute bewusst Fisch isst, kann Genuss, Gesundheit und Verantwortung miteinander verbinden." Besonders hob sie die Qualität regional erzeugter Fische hervor. Bayerische Teichwirte und Fischer stünden für nachhaltige Produktion, kurze Transportwege und beste Produktqualität - beispielsweise bei Arten wie Karpfen, Forelle, Saibling oder Zander.

Teichwirte erhalten Kulturlandschaften

Fisch sei zudem ernährungsphysiologisch wertvoll, da er hochwertiges Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe liefere. Die Teichwirtschaft in Bayern trage darüber hinaus zum Erhalt von Biodiversität und Kulturlandschaften bei, da viele Teiche wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tiere und Pflanzen bieten. Die Karwoche lade dazu ein, innezuhalten und bewusste Entscheidungen zu treffen - auch beim Essen.