München (epd). Unter dem Motto "Völkerrecht statt Faustrecht" lädt das Münchner Friedensbündnis am Karsamstag (4. April) zum Ostermarsch ein. Man sehe die internationale Sicherheitslage durch die Eskalation im Nahen und Mittleren Osten sowie in der Ukraine an einem gefährlichen Kipppunkt, erklärten die Veranstalter in einer Pressemitteilung vom Dienstag. "Wo das Gewaltverbot der UN-Charta missachtet und Diplomatie durch militärische Logik ersetzt wird, steigt das Risiko einer regionalen Kettenreaktion bis hin zu einem großflächigen Krieg", hieß es. Man fordere deshalb vor dem Ostermarsch "eine konsequente Rückkehr zu Völkerrecht und Verhandlungen".
Zum Bündnis gehören Gruppen wie Pax Christi, die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit, die jüdisch-palästinensische Dialoggruppe oder die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Die Demonstration beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche, um 11.15 Uhr ist die Auftaktkundgebung am Münchner Marienplatz mit anschließendem Protestzug.