München (epd). Wer gerne einmal selbst Orgel spielen möchte, kann dies bei den "Diözesanen Orgeltagen" tun, die vom 11. bis 13. Oktober in zahlreichen Kirchen im Erzbistum München und Freising stattfinden. Bei allen Orgelführungen bestehe die Möglichkeit, das Instrument selbst auszuprobieren, teilte das Erzbistum München und Freising am Dienstag mit. Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker zeigten, wie man die Orgel spiele, und gäben kostenlose Konzerte.

Ziel der Orgeltage sei es, Begeisterung für Kirchenmusik zu wecken und Menschen jeden Alters für das Orgelspiel und den Kirchenmusikberuf zu motivieren, hieß es weiter. Wer Interesse an einer vertiefenden Schulung habe, könne kostenlosen Orgelunterricht nehmen und sich später kirchenmusikalisch im Haupt-, Neben- oder Ehrenamt ausbilden lassen. Die Organistinnen und Organisten könnten dazu vor Ort Auskunft geben.

Führungen für Interessierte gibt es etwa am Samstag (12. Oktober) um 11:45 Uhr in der Stiftskirche St. Martin in Landshut, wo der Innenraum des Orgelgehäuses und der große Balg der Simon-Orgel, einer der größten Kirchenorgeln in der Erzdiözese, besichtigt werden können. Anschließend gibt es ein Konzert. Ebenfalls am Samstag werden in der Pfarrkirche St. Margaret in Markt Schwaben um 19 Uhr im Kirchenraum die große Orgel und die Truhenorgel einander gegenübergestellt und in ihrer Funktionsweise erklärt. Zu hören ist Musik von italienischen Meistern sowie von Andreas Willscher. Ein besonderes Konzert gibt es am Sonntag (13. Oktober) im Pfarrheim St. Rupert in München-Schwanthalerhöhe, wo um 18 Uhr der Fritz-Lang-Stummfilm "Der müde Tod" mit Orgelimprovisation gezeigt wird. Auch für Kinder und Familien stehen besondere Angebote im Programm.