München, Aachen (epd). Die Sternsinger in Bayern haben rund um den Dreikönigstag im Januar 2025 mehr als 13,7 Millionen Euro gesammelt. Das Ergebnis liegt damit über dem Niveau des Vorjahres von rund 13,2 Millionen Euro, wie aus einer Pressemitteilung des Kindermissionswerks "Die Sternsinger" vom Dienstag hervorgeht. Insgesamt waren im Freistaat Sternsinger-Gruppen aus 3.557 Pfarrgemeinden, Schulen, Kindergärten und weiteren Einrichtungen unterwegs.

Im Bistum Augsburg haben Kinder 3,6 Millionen Euro eingesammelt, im Erzbistum Bamberg 1,9 Millionen Euro, im Bistum Eichstätt 1,1 Millionen Euro, im Erzbistum München und Freising knapp 3,1 Millionen Euro, im Bistum Passau 676.000 Euro, im Bistum Regensburg 1,8 Millionen Euro und im Bistum Würzburg knapp 1,5 Millionen Euro. Außer im Bistum Regensburg lag das Spendenaufkommen damit überall über dem von 2024. Deutschlandweit wurden heuer mehr als 48 Millionen Euro gesammelt.

Seit dem Start 1959 kamen beim Dreikönigssingen insgesamt mehr als 1,4 Milliarden Euro in ganz Deutschland zusammen. Mit dem Geld werden Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert. Beginn der kommenden Aktion ist am 30. Dezember inFreiburg, das Leitwort lautet diesmal "Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit".

Kommentare

truk911 am Mi, 06.08.2025 - 13:14 Link

Die Zeiten ändern sich. Lange war das eine Erfolgsmeldung. Aber ist es noch veramtwortbar, Minderjährige auf die Straßen und in Häuser zu schicken, um die Kassen aufzufüllen? Aber besonders in der katholischen Kirche galt und gilt das Prinzip "Der Zweck heiligt die Mittel"
Ich habe mich als aktiver Pfarrer immer geweigert, Konfirmanden sammeln zu lassen. Entweder Erwachsene oder gar nicht.