München (epd). Die Waldbesitzer in Bayern haben rund 30 Millionen neue Zukunftsbäume seit der Unterzeichnung des Waldpaktes im Jahr 2023 gepflanzt. Diese positive Zwischenbilanz zog Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) laut Mitteilung am Mittwoch. Die Anpassung der Wälder an den Klimawandel sei damit deutlich beschleunigt worden. Der Waldpakt ist eine Vereinbarung zwischen Staatsregierung und Waldbesitzern.

Zentraler Punkt ist dabei laut Mitteilung der Aufbau und der Erhalt zukunftsfähiger Wälder, die durch eine Waldförderung ermöglicht werde. So seien im vergangenen Jahr 8.800 Hektar Wald zukunftsfähig gestaltet worden, ein Viertel mehr als im Vorjahr. "Wir wollen und müssen mit dem Klimawandel Schritt halten", sagte Kaniber.

Schulungen für Waldbesitzer und digitales Beratungsinstrument

Zusätzlich seien weitere Projekte umgesetzt worden, wie unter anderem eine neue Taskforce für Angebote zur Weiterbildung mit Schulungen für Waldbesitzer sowie der Start des neuen Beratungsinstruments "BaSiS 2.0" der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft. Dadurch könne man für jeden Quadratmeter Wald im Freistaat bis ins Jahr 2100 risikobasiert abschätzen, welche Baumarten mit dem künftigen Klima zurechtkommen und welche nicht, hieß es.