Schweinfurt (epd). Ende 2025 haben in Bayern 9,7 Prozent mehr private Haushalte Wohngeld bezogen als im Jahr davor. In insgesamt 119.300 Haushalten waren sämtliche Personen wohngeldberechtigt, wie das bayerische Landesamt für Statistik am Freitag in Schweinfurt mitteilte.

Damit bezogen 1,9 Prozent aller Haushalte in Bayern Wohngeld - anteilig am wenigsten in ganz Deutschland: Der bundesweite Schnitt betrug 3,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Bundesweit stieg die Zahl der Wohngeld-Haushalte um 7,2 Prozent auf rund 1,3 Millionen.

Fünf Prozent weniger Sozialleistungen

Wohngeld gilt laut Statistischem Landesamt als "vorgelagerte soziale Sicherungsleistung", die Haushalte mit geringem Einkommen entlasten soll. Durchschnittlich hatten die Wohngeld-Haushalte in Bayern einen Anspruch von 297 Euro.

Daneben bezogen in Bayern Ende 2025 rund 662.000 Menschen soziale Mindestsicherungsleistungen, was knapp fünf Prozent weniger waren als im Vorjahr. Dazu zählen die Grundsicherungen für Arbeitssuchende, im Alter und bei Erwerbsminderung, Asylbewerber-Leistungen und Hilfen zum Lebensunterhalt außerhalb Einrichtungen.