Vom guten Anfang

Klein liegt er da in seiner Tragetasche, liebe Leserinnen und Leser: Winzige Finger und Füße, das Gesicht ein wenig zerknittert, so, wie man eben aussieht, wenn man gerade einmal elf Wochen auf der Welt ist. Die Augen hat der Kleine weit offen: groß, von schimmerndem Blau sind sie, und es spiegelt sich in ihnen eine Weisheit, die nur den Allerkleinsten zu eigen ist: Eine Weisheit, die von einer anderen Wirklichkeit zu erzählen scheint und die sich langsam verliert mit jedem Tag, den ein kleiner Mensch auf der Erde verbringt.

Ich sitze beim Taufgespräch. Lange, sagt die Mutter des Jungen, während der Vater ihn zärtlich im Arm wiegt, lange haben sie auf ihn gewartet. Ein Herzenswunsch, dieses Kind, Gott sei Dank, dass er da ist. Ob sie schon einen Taufspruch ausgewählt haben, frage ich. Ja, einen Vers aus dem Alten Testament:

"Sei mutig und stark. Fürchte dich nicht und hab keine Angst, denn der Herr, dein Gott, ist mit dir überall, wo du unterwegs bist."

Sei mutig und stark. Ich schaue den Kleinen an. Was ist das für eine Welt, in die er hineinwachsen wird. So vieles ist aus dem Gleichgewicht geraten. Der Frieden in Europa ist nicht mehr, demokratische und gesellschaftliche Strukturen bröckeln. Die Folgen des Klimawandels sind nicht zu übersehen, wie werden sie sich weiter auswirken? Es gibt Menschen, die keine Kinder bekommen, weil sie es niemandem zumuten möchten: ein Leben angesichts dieser Gefährdungen, eine solche Zukunft. Ich finde es schön, was Sie Ihrem Sohn damit auf den Weg geben, sage ich: Dass er keine Angst haben soll. Es passt gut, was der Vers sagt.

Nach kurzer Stille sagt die Mutter: Es passt auch, weil er mir die Angst nimmt. Er? Der Vers? Mein Sohn, sagt sie. Er bringt mir bei, dem Leben wieder zu vertrauen. Weil er da ist.

Was der Anfang eines Lebens alles bergen kann: an Ermutigung für die, die ihn miterleben. An neuer Zuversicht, auch gegen alle Prognosen, gegen alle Erfahrung. Wir wissen nicht, was über einem Kind verhängt ist, wie sein Weg verlaufen wird, aber jetzt ist es da: kleines Wunder Leben. Und ich denke an meine Kinder, an ihre ersten Tage und Wochen auf der Erde, ich sehe mich an ihrer Wiege stehen, und da kommen sie wieder hoch in mir: die Rührung, das unfassbare Glück, das Staunen. Wie oft wurden die Erinnerungen an den Anfang verschüttet im Lauf der Jahre – von Diskussionen um Hausaufgaben, um ordentliche Zimmer, von berechtigten Sorgen, aber auch von so viel Nebensächlichem. Ich schaue wieder hin zu dem Säugling in der Tragetasche, begegne seinem festen Blick. Hab keine Angst. Sage ich es ihm, sagt er es mir? Wie gut es ist, sich an den Anfang zu erinnern. Immer und immer wieder.

 Vom Anfang aller Anfänge erzählt die Bibel in ihren ersten Kapiteln: Kein Protokoll, kein Tatsachenbericht, nein, viel mehr: wunderbare Poesie, die im Glauben gründet. Joseph Haydn hat in Klänge gefasst, was die Bibel mit Worten malt: Wie es wüst war und leer vor aller Zeit und finster auf der Tiefe. Und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

Welt-Uraufführung

Gott dirigiert die Entstehung des Lebens, mühelos, wie nebenbei, kühn in seinen Vorstellungen, zugleich mit zärtlicher Liebe zum Detail: Welt-Uraufführung.

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.

Das Himmelsgewölbe entsteht. Mit leichter Hand wird dann das Wasser in seine Bahn gebracht, das Grün gesät. Pflanzen beginnen zu keimen, zu blühen, und die bunten Blütenkelche werden sich öffnen und wieder schließen im Takt der zwei großen Lichter, die Gott an das Firmament hängt und die leuchten über der Erde: am Tag das eine, in der Nacht das andere. Und die Erde füllt sich mit jedem Schöpfungstag weiter: mit den Tieren im Wasser, in der Luft, zu Land, große und kleine Lebewesen, bis Gott dann schließlich zu seinem letzten Werk ansetzt.

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht. […] Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.

Wenn ich Kindergartenkindern die Schöpfungsgeschichte erzählt habe, hatte ich immer ein großes Bilderbuch dabei: So haben sich Menschen vorgestellt, wie es gewesen sein könnte, am Anfang der Zeit. Und wie auch immer es tatsächlich gewesen ist, wichtig ist eines: Dass Gott das Leben will und alles, was hier wächst und blüht, rennt und krabbelt! Seite um Seite haben wir die bunten Bilder der Schöpfung bestaunt, Wimmelbuch des Lebens. Vor der letzten Seite dann habe ich das Buch zu mir hin gedreht und erst nur den kleinen Text vorgelesen: "Und dann hat Gott noch etwas ganz besonders Schönes gemacht." Die Kinder sind gespannt: Was kann das sein? Ich drehe das Buch zu ihnen. Da ist ein großer Spiegel eingeklebt, in den sie jetzt direkt blicken. "Ich sehe mich!" – erstauntes Lachen, große Freude. Ja, du siehst dich. Auch Dich hat Gott ins Leben gerufen. Wie gut, dass es Dich gibt!

Siehe, es war sehr gut?

Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Siehe, es war sehr gut? Ich kann nicht anders, als diesen Aussagesatz in einen Fragesatz zu verwandeln. 

Siehe, es war sehr gut? Die Kinder, die gerade noch vor mir im Kreis sitzen und strahlen, wenn sie sich im Spiegel des Bilderbuches sehen, rennen nach draußen in den Garten, in die Frühstückspause. Und zwei schubsen dabei lachend den einen von hinten, so dass er stolpert und fällt. Sie lachen ihn aus, und er wehrt sich nicht, der Bub, der mir schon mehrfach aufgefallen ist, weil er oft allein in der Ecke sitzt, wenn ich komme, und weil er im Stuhlkreis immer lange einen Platz sucht, den andere noch nicht für ihre Freunde besetzt haben.

Siehe, es war sehr gut? Bei dem einen scheint es so zu kommen im großen Lebensquartett, dass alles sehr gut wird, und er zückt die Trümpfe, einen nach dem anderen: Glückliche Beziehung. Toller Beruf. Wohlgeratene Kinder. Und der andere mag seine Karten gar nicht mehr offenlegen, weil er weiß, dass er mit ihnen nichts gewinnen kann im Spiel des Lebens. Manchmal hat man das Glück selbst verspielt, manchmal sind die Karten, die einem das Leben in die Hand gedrückt hat, von Anfang an fatal.

Siehe, es war sehr gut? Und ich sehe mich wieder an der Wiege meiner Kinder stehen und denke gerade heute, am Muttertag, an alle meine guten Vorsätze, daran, wie ich mir so sicher war darin, sie immer bedingungslos zu lieben, so, wie sie sind. Und dann sehe ich, was ich auch vertan habe im Lauf der Jahre, wo es mir an Gelassenheit und Größe gefehlt hat, sie in ihrer Eigenständigkeit stehen zu lassen. Ich denke an die Mütter und Kinder, die heute betrauern, was nicht wieder gut zu machen ist zwischen ihnen. Ich denke an die, die ihre Lieben verloren haben. Und an die, deren Herzenswunsch nach einem Kind nicht in Erfüllung ging, die sicher wunderbare Eltern geworden wären, und denen gerade Tage wie heute so weh tun.

Siehe, alles war sehr gut? Es ist oft so anders. Es ist nicht sehr gut, nicht einmal ansatzweise. Sondern wüst und leer im Herzen, wie am Anfang der Welt. Und finster.

Finsternis. Und Licht.

Finsternis. Sie ist da. Heute. Und vor aller Zeit.

Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Da schied Gott das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht.

Gott schafft das Licht, aber er lässt die Finsternis bestehen. Er scheidet beide voneinander, aber sie werden nicht streng getrennt bleiben. Gott selbst setzt sie in Beziehung zueinander, immer wieder. Er wird Böses in Gutes wandeln. Er wird sein Kind in der tiefsten Nacht auf die Erde schicken und einen Stern aufscheinen lassen, der seine Kraft nur im Dunkeln entfalten kann. Kinder des Lichts sollen sie sein, die seinem Sohn nachfolgen, und zugleich nimmt sich der Menschenbruder und Gottessohn mit besonderer Liebe derer an, die im Schatten stehen. Am helllichten Tag dann, in der Mittagszeit, wenn die Sonne hoch am Himmel steht, wird Gott die Welt verdunkeln in dem Moment, in dem sein Sohn mit einem Schrei am Kreuz sein Leben beendet.
Tag und Nacht. Finsternis und Licht. So oft bringe ich das Dunkle nicht zusammen mit dem Willen Gottes zum Leben, mit dem, was der gute Anfang zu Beginn der Zeit verheißen hat. Rätselhafter Gott. Würde ich ihn begreifen, wäre er nicht, der er ist – unfassbar anders, unvorstellbar groß. Mein Verstand weiß darum. Mein Herz tut sich oft schwer damit.

"Es werde Licht."

Das sind die ersten Worte Gottes, von denen die Schöpfungsgeschichte erzählt. Ich halte mich an ihnen fest: Es ist das Licht, das Gott will, hell und strahlend. Es wird nicht verschluckt werden von der Finsternis, nein, es ist stärker. Das zeigt die Geschichte seines Sohnes. Das zeigt mir das Leben, trotz allem. Immer und immer wieder. Wenn ich nur genau hinsehe.

Wir sitzen im Programmbeirat unseres evangelischen Bildungswerks. Ein kurzer Austausch: Was bewegt mich, gerade jetzt. Der Krieg in der Ukraine ist gerade fünf Wochen alt, wir sprechen von den Traumata derer, die auch in Bayreuth Zuflucht suchen, von Verzweiflung und Müdigkeit. Dann erzählt eine Frau eine Begebenheit, die sie vor kurzem erlebt hat: Sie ist dabei, als Lebensmittel verteilt werden an Menschen, die aus der Ukraine gekommen sind, es bildet sich eine lange Schlange vor den Kisten mit Mehl und Nudeln, Milch und Windeln – all das eben, was man dringend braucht. Auf einmal löst sich eine Frau aus der Schlange, gibt ihren Platz auf und geht hin zu einer Palette, die abseits der Lebensmittel steht. Darin: kleine Bündel mit Narzissen. Die Frau nimmt ein Bündel, schaut es an, das leuchtende Gelb, und ein Lächeln geht über ihr Gesicht. Die Frau, die uns davon erzählt, sagt, ihr habe diese kleine Szene Hoffnung gemacht: dass jemand in allem Schweren noch etwas von der Schönheit des Lebens sehen kann.

Licht im Dunkeln. An diesem Wochenende denken wir an das Kriegsende 1945. In der Stadtkirche Bayreuth wird die Ausstellung "In der Wahrheit leben" eröffnet. Es geht um die Geschichte von Widerstand und Opposition im 20. Jahrhundert, um Männer und Frauen in Europa, die für Menschenwürde und Recht eintraten in finsterer Zeit. Die Wanderausstellung stammt aus der Gedenkstätte Kreisau. Zum Kreisauer Kreis, der sich gegen das NS-Regime stellte, gehörten auch Freya und Helmuth James von Moltke. Ihr Briefwechsel erzählt auf berührende Weise, was es heißen kann, selbst im Abgrund der Gefängniszelle, in der der Widerständler von Moltke saß, noch Licht zu sehen. Helmuth James von Moltke sieht es in seiner Frau, die er einmal "mein 13tes Kapitel des Korintherbriefes" nennt, er sieht das Licht in seinem Glauben. Immer wieder erlebt er graue Tage, die drohende Hinrichtung vor Augen. Aber, so schreibt er am Vormittag eines solchen grauen Tages:

"Das Graue geht nicht tief, und mit Gottes Hilfe wird es auch nie tief gehen. Außerdem sieht es so aus, als könnte nachmittags die Sonne scheinen." (1)

Unfassbar scheint es mir, wie er das schafft: in diesem Abgrund noch von der Sonne zu erzählen. Ich lerne von Lebensbeispielen, von Worten wie den seinen – von Menschen, die den Blick nicht verlieren dafür, dass es Licht gibt auch in den finstersten Tagen, mag seine Flamme auch noch so klein sein.

"Gracias a la vida", singt Mercedes Sosa, "Danke an das Leben". Wechselvoll ist es bei ihr verlaufen, von ihrer Geburt 1935 bis zu ihrem Tod 2009. Die argentinische Sängerin wuchs in kleinen Verhältnissen auf, sie kannte den Hunger. Früh schon sang sie an gegen gesellschaftliche Missstände, litt dann unter der Militärdiktatur. Sie kam in Haft, ging nach ihrer Freilassung ins Exil. "Danke an das Leben": In dem Lied singt sie davon, wie es dennoch gehen kann: das Leben zu lieben in seiner Fülle. Und so dankt sie darin für die beiden Sterne, die ihr gegeben sind, ihre Augen nämlich, die sie Schwarz von Weiß unterscheiden lassen. Sie dankt für den erleuchteten Nachthimmel, für den Gang ihrer müden Füße, für den Gesang der Kanarienvögel. Und am Ende singt sie: Ich danke dem Leben, das mir so viel gegeben: Es gab mir mein Lachen, es gab mir mein Weinen, und lässt mich das Glück von dem Leid unterscheiden. Mein Lied ist aus diesen zwei Quellen entsprungen, mein Lied für mich selber und für euch gesungen.

Sterne am Nachthimmel

Gott sprach: Es werde Licht. Diese Worte bergen ein Versprechen: Gott will das Licht. Er will das Leben: schützenswert, bunt, vielfältig. Er hat einen guten Anfang gemacht mit dieser Welt. Und wie auch immer unser Leben verläuft, wieviel Finsternis da auch sein mag: Es gab ihn, den guten Anfang, auch mit uns, ein Gedanke Gottes sind wir, sein Traum, wie Dorothee Sölle es beschreibt:

Du hast mich geträumt gott
wie ich den aufrechten gang übe und niederknien lerne
schöner als ich jetzt bin
glücklicher als ich mich traue
freier als bei uns erlaubt
Hör nicht auf mich zu träumen gott
ich will nicht aufhören mich zu erinnern 
dass ich dein Baum bin
gepflanzt an den wasserbächen des Lebens. (2)

Mit Rührung, etwas Sehnsucht auch erinnere ich mich daran, wie selbstverständlich ich als Kind von Gott gedacht habe, wie ich ein Bild hatte von ihm: unendlich groß, aber dennoch in vielem so ähnlich uns Menschen, so nah. Ich lasse mich fallen in dieses Bild, in kindlichem Vertrauen, gerate ins Gedankenspiel: Ob Gott, wenn er an die Erschaffung der Welt zurückdenkt, Wehmut empfindet und Traurigkeit über das, was dann geschah durch die Zeiten hinweg, ob er Schmerz fühlt angesichts vertaner Möglichkeiten, ungelebten Lebens seiner Geschöpfe?

Ich denke wieder an das winzige Kind in der Tragetasche, wie es den Eltern, wie es auch mir Hoffnung gemacht hat: das Kleine uns Großen. Vielleicht – ein kühner Gedanke, mag sein – geht auch mitunter ein suchender Blick vom Himmel zur Erde, ob da, unter den Geschöpfen, winzig im Vergleich zu Ihm, immer wieder eines sein mag, das ihm Hoffnung macht, das ihn bestärkt darin, dass nicht umsonst war, was er begonnen hat.

Ich sehe mich wieder abends am Fenster stehen, ein Kind, das gleich ins Bett geht und noch einmal nach draußen schaut, hinauf in den Himmel: Begegnen sich unsere Blicke jetzt, Gott? Die Nacht ist dunkel, manchmal so dunkel, dass sie mir Angst macht. Aber dann blicke ich auf die Sterne, kleine Leuchten am Firmament, und in mir klingt das Lied, das an meiner Wiege gesungen wurde und später am Bett meiner Kinder, dieses Lied, das alles birgt für mich, was ich wissen muss vom Leben, vom Glauben: Dass Gott, der die Sterne zählt und achtgibt, dass keines verlorengeht, auch über mich wacht und mich kennt und liebt.

 (1) Helmuth James und Freya von Moltke: Abschiedsbriefe Gefängnis Tegel, September 1944 bis Januar 1945, München 2013, S. 294.

(2)   D. Sölle: Ich dein Baum (Auszug), in: Dorothee Sölle: Poesie als Gebet. Eine Biografie in Gedichten, herausgegeben und kommentiert von Barbara Zillmann, Berlin 2019, S. 83 

 

Die Evangelische Morgenfeier

"Eine halbe Stunde zum Atemholen, Nachdenken und Besinnen" - der Radiosender Bayern 1 spielt die Evangelische Morgenfeier für seine Hörerinnen und Hörer immer sonntags von 10.32 bis 11.00 Uhr. Dabei haben Pfarrerinnen und Pfarrer aus ganz Bayern das Wort. "Es geht um persönliche Erfahrungen mit dem Glauben, die Dinge des Lebens - um Gott und die Welt."

Sonntagsblatt.de veröffentlicht die Evangelische Morgenfeier im Wortlaut jeden Sonntagvormittag an dieser Stelle.