Advent. Eine durchlässige Zeit für Hoffnungen und Ängste, die oft so nah beieinander liegen. Ich merke, wie ich mich noch mehr als sonst nach heiler Welt sehne und noch stärker spüre, wie weit wir davon entfernt sind.
Vieles fühlt sich so verrückt an, wie noch nie, oder? Umso mehr wundern mich Worte wie diese, einige hundert Jahre alt:
Solch bauen und pflanzen ist nicht gewesen so gemein in aller Welt. Solch köstlich und mancherlei essen und trinken auch nicht gewesen so gemein, wie es itzt ist. […] Wer hat auch je solch Kaufmannschaft gelesen, die itzt um die Welt fähret und alle Welt verschlinget? […] Dazu sind itzt solch scharf verständige Leut, die nichts verborgen lassen, also auch, dass itzt ein Knab von zwanzig Jahren mehr kann, denn zuvor zwanzig Doctores gekonnt haben.[1]
Diese Worte klingen wie ein Kommentar zur Gegenwart – dabei stammen sie von Martin Luther vom 2. Advent 1522.
Die Welt sei so weit entwickelt wie nie zuvor, predigt er. Noch nie wurde so viel gebaut, gepflanzt, gegessen, gehandelt. Noch nie war Wissen so verbreitet, und Einsicht so groß. Zwanzigjährige wüssten mehr als 20 Doktoren. Und das ganz ohne ChatGPT. Luther denkt sich: entweder bricht alles bald zusammen – oder es verändert sich auf jeden Fall grundlegend. Denn so kann es nicht ungebremst weitergehen.
Luther findet für seine Annahme Anhaltspunkte im Lukasevangelium. Bei einem Text, der damals wie heute Predigttext für den 2. Advent ist. Ein Text, der auch davon ausgeht, dass es nicht so bleiben kann, wie es ist. Dass große Weltveränderungen bevorstehen.
Wenn Reiche fallen und Hoffnung uns umhüllt
Es werden Zeichen erscheinen an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die Völker nicht mehr ein noch aus wissen. Die Menschen verlieren die Besinnung vor Furcht und in Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen wird; denn die Mächte des Himmels werden wanken. Und dann werden sie den Menschensohn in einer Wolke kommen sehen. Wenn dies alles beginnt, richtet euch auf und erhebt eure Häupter, denn eure Erlösung naht.
Lukas schreibt das in einer Zeit, in der viele seiner Hörer:innen dabei waren, sich wieder ein Leben aufzubauen, nachdem den Eltern alles genommen worden war. Sie hatten Krieg und Zerstörung überlebt und lebten weiterhin unter der Besatzung des römischen Reiches.
Niemand konnte sich vorstellen, dass es das römische Reich mal nicht mehr gäbe. Dieses Reich, dass die damals bekannte Welt umspannte und mit Straßen verband. Ein Weltreich mit Münzdruck und Steuerabgaben, gutem Wein und vielen Regeln und Gesetzen. Mit staatstragender Religion und angeordneter Verehrung der Herrschende. Es gab sogar Beamte. Das ewige Bestehen hätte also garantiert sein sollen.
Für viele ist das eine beruhigende Annahme. Die Welt, wie sie sie kennen, soll von Ewigkeit zu Ewigkeit fortbestehen. Für die Kinder und Enkel und Urenkel. In Frieden, der zwar nicht unbedingt Gleichheit aller Menschen kennt, aber ein Frieden, der eine relative Ruhe sichert.
Für die Juden in Jerusalem und Umgebung zerbricht eine Welt 70 n.Chr. Ihr Tempel wird zerstört, ihre Städte und Dörfer werden fast dem Erdboden gleichgemacht. Zehntausende Juden werden ermordet, einige als Sklaven weit weg fern der Heimat zur Arbeit gezwungen. Sie haben alles verloren. Das römische Weltreich hingegen scheint der Ewigkeit geweiht zu sein. Vorerst. Denn der Blick zurück zeigte immer schon: Weltreiche zerfallen. Reiche, die auf ewig angelegt sind, fallen. Irgendwann.
Niemand kann sich das vorstellen. Aber so viele, die hoffen darauf. Mit aller Kraft und aus ganzem Herzen. Weil das Leben sonst zum Verzweifeln wäre. Vielleicht auch, weil das andere, was sie sich auch nicht vorstellen konnten, schon geschehen ist. Ihre eigene Welt ist schon zusammengebrochen. Jede zerstörte Stadt, jedes zerbombte Dorf ist ja eine kleine Welt, die es nicht mehr gibt. Jedes verbrannte Stück Wald und jedes überflutete Feld ist ein verlorener Ort. Jeder abgeholzte Olivenbaum und jede neue Straßensperre und willkürliche Kontrolle ist ein Sich-Aufbäumen der herrschenden Mächte. Die doch eigentlich keine Macht demonstrieren müssten, weil sie ja eh Macht haben.
Gottes Zusage lautet im Lukasevangelium: Reiche fallen, Gottes Macht besteht. So wird es in einem meiner Lieblingsabendlieder besungen. Es heißt "Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen". Die letzten beiden Strophen klangen für ostdeutsche Ohren in der DDR wie eine versteckte Botschaft der Befreiung. Obwohl sich keiner wirklich vorstellen konnte, dass die Mauer fallen könnte und Deutschland vereinigt würde.
Rettung durch Menschentöchter
Nach der Geburt unseres ersten Kindes ging es mir unglaublich schlecht. Ich konnte weder sitzen noch laufen und war so müde, dass ich ständig in Tränen ausbrach. Unser Kind schrie immer, wenn es nicht getragen wurde, es schlief maximal 2 Stunden am Stück, egal ob tags oder nachts, und das Stillen war eine Qual. Mein Mann machte gerade seinen Master in Italien und konnte nur kurz für die Geburt kommen.
Nach 2 Wochen war ich fix und fertig, hatte eine fette beidseitige Mastitis, also eine Brustentzündung, hohes Fieber und fühlte mich wie eine absolute Versagerin. Nicht mal das konnte ich. Nicht mal mein Kind ernähren und mich um es kümmern. Ich wünschte mir nur noch eins: Dass es so schlimm wird, dass ein Arzt mich ins Krankenhaus einweist. Dass ich einfach nichts mehr tun muss. Und andere kümmern sich um mich und mein Kind. Ich wünschte mir einen kompletten Zusammenbruch, um wieder nach vorne blicken zu können.
Es kam anders. Just an dem Wochenende kommt meine Freundin Kathrin, zu Besuch. Sie ist Ärztin und holt mir mit ihrem Arztausweis das benötigte Antibiotikum. Gemeinsam mit meiner Hebamme entscheidet Kathrin, dass ich abstillen möge. Für mich eine Erlösung. Dann kauft sie Babynahrung und Flaschen und von dem Tag an füttert meine Mutter unser Kind wochenlang, wiegt es in den Schlaf und übernimmt die Baby-Nachtschichten. Ich habe nur noch zwei Jobs: Gesund werden und mein Kind kuscheln, wenn mir danach ist.
Meine Freundin und meine Mutter waren für mich wie der Menschensohn. Menschentöchter, die aus den Wolken erscheinen, wenn alles zu zerbrechen droht. Die mitten im Chaos da sind. Manchmal braucht es mehrere rettende Menschen, wenn alles um dich herum wankt.
Sehnsucht nach Umsturz oder Sehnsucht nach Gerechtigkeit?
Es gibt, glaube ich, zwei Gruppen von Menschen, die darauf warten, dass eine Staatsmacht fällt. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Da sind die Verzweifelten, deren Lebensbedingungen so furchtbar sind, die so ausgebeutet werden, dass sie sich nur noch was anderes wünschen.
Es erzählt sich leicht vom Zusammenbruch der Welt, wenn ich nichts mehr zu verlieren habe. Beflügelnd und belebend ist es, von großen Veränderungen zu sprechen, wenn meine Welt schon zusammengebrochen ist. Vielleicht schon Generationen vor mir.
In der unerlösten Welt geht es vor allem um Überleben für die Ärmsten und um den Erhalt des Status Quo für die Wohlhabenderen unter uns. Das gilt leider nicht nur für die allerletzten Tage.
Und dann sind da die Privilegierten, die denken, dass es ihnen so oder so gut geht und ein Zusammenbruch mit allem Chaos ihnen die Aufgabe abnimmt, ein Land demokratisch zu erkämpfen, in dem es allen Menschen gut geht.
In letzter Zeit höre ich öfter Fantasien von großen Staatsumstürzen auch hier in Deutschland. Menschen sind so müde von den Veränderungen unserer Zeit, dass sie sich einen Reset-Knopf wünschen. Den am besten andere für sie drücken. Nicht, weil sie Gewalt wollen, sondern weil ihnen die Vorstellungskraft fehlt, wie es anders weitergehen soll. So jedenfalls nicht. Dann lieber der große Knall als noch länger abzuwarten.
Es erzählt sich leicht vom Zusammenbruch der Welt, wenn ich selbst warm und sicher dasitze und Plätzchenduft in der Luft liegt. Leicht ist es, von großen Veränderungen zu sprechen, solange ich mich in der Rolle der unbeteiligten Zuschauerin wähne.
Dem Abbruch zusehen, während meine eigene Welt heil bleibt, das hat einen eigentümlichen Reiz. Kinder spüren das unmittelbar. Wie viele Nachmittage habe ich mit meinen eigenen Kindern an Baustellen verbracht, riesigen Kränen beim Abriss zugesehen. Für mich war das einigermaßen langweilig, für Zweijährige endlos faszinierend – bis irgendwann kalte Finger und eisige Hände ihre Begeisterung stoppten. Dann gingen wir nach Hause und tranken heißen Kakao und ließen ein warmes Bad ein. Heile Kinderwelt, in der Zerstörung nur gezielt und sicher geschieht. Mit dem Ziel, Neues zu bauen.
Auf dem Bau geht das manchmal. Da kann man nochmal bei Null anfangen, auf weißem Papier den ersten Strich setzen für das Traumhaus. Altes abreißen und neu bauen. Wenn der Denkmalschutz mitspielt oder die Erbengemeinschaft.
Kopf hoch! Erlösung kommt – gemeinsam gegen die Angst
…die Mächte des Himmels werden wanken. Und dann werden sie den Menschensohn in einer Wolke kommen sehen.
Auf den Menschensohn hoffen. Schon immer. Und immer noch. Luthers Zeit war eine Zeit voller Erschöpfung, Technikschock und Endzeitnervosität. Mit rasanten technischen Fortschritten und riesiger sozialer Ungerechtigkeit. Das klingt irgendwie bekannt. Ich finde, es passt gut, dass Luther am 2. Advent vor 503 Jahren über genau denselben biblischen Text spricht wie wir heute. Es geht um Jesus Christus. Er wird wiederkommen, wenn alles wankt - in einer Zeit der tiefsten Verzweiflung unter den Völkern.
Aber, wann? Ja, wann ist es endlich so weit? Wieviel Verzweiflung muss denn noch herrschen? Warum soll ich einem Satz glauben, der fast 2000 Jahre alt ist und heute fühlt sich Erlösung für viele nicht viel näher als damals oder zu Luthers Zeiten.
Lukas bleibt da ja sehr vage. Er gibt keine Zeitangabe. Spricht nicht von den letzten Tagen, wann auch immer die sind. Lukas beschreibt die Situation der erlösungsbedürftigen Welt. Wie sie immer schon war seit dem Verlust des Paradieses und immer noch ist. Lukas beschreibt unsere Welt.
Und in dieser Welt mit ihren Machthabern und Ungerechtigkeiten haben viele Menschen so große Angst, dass sie nicht aus noch ein wissen. So viele fühlen sich gänzlich ausgeliefert und haben das Gefühl, doch nichts ändern zu können. Man rackert sich ab. Für das Nötigste und, wenn möglich, für was Schönes für die Kinder. Schlafen, Arbeit, Haushalt, Schlafen. Immer zu wenig Schlaf.
Advent soll doch schön gemütlich und besinnlich sein. Stattdessen fühlt er sich oft stressig und hektisch an. Wie ein Wald voller Dornen, durch den ich gehe und versuche, nicht zu ramponiert und abgehetzt rauszukommen.
Die Mächte des Himmels werden wanken. Und dann werden sie den Menschensohn in einer Wolke kommen sehen. Wenn dies alles beginnt, richtet euch auf und erhebt eure Häupter, denn eure Erlösung naht.
Dann werden die Mächte des Himmels wanken. Das klingt groß. Jesus meint damit aber gar nicht Sternschnuppen und Kometen. Er hat vermutlich auch nichts gegen die. Aber die sind relativ harmlos im Vergleich zu den Systemen und Kräften, die unser Leben prägen, ohne dass wir sie hinterfragen: allem voran wirtschaftliche Ungerechtigkeiten.
Rom war damals das Empire, das unantastbar schien. Heute gibt es viele römische Reiche. Sie alle funktionieren gleich. Wer am reichsten ist, hat am meisten Macht. Wer arm ist, ist vermeintlich selbst schuld und hat nichts zu sagen.
Jesus sagt: Diese Mächte, die geraten ins Wanken. Die falsche Sicherheit bricht. Die scheinbar gottgegebenen Systeme. Die "Das war schon immer so" Ungerechtigkeiten. All die Menschen, die über die Leben von Millionen anderen entscheiden, werden keine Macht mehr haben. Oder nicht mehr alle Macht. Denn, Gott kehrt die Machtverhältnisse um.
Wie? Indem Gott als Menschensohn kommt. Zweimal sogar. Einmal Weihnachten als kleines Baby. Nur mit der Macht der lächelnden Hilflosigkeit bewaffnet. Uns Menschen ausgeliefert. Bald ist es wieder so weit. Und dann nochmal. Vielleicht auch ganz oft. Als Menschensohn aus den Wolken. Als Menschentöchter in die Wochenbettdepression. Mitten ins Chaos kommt Jesus Christus. Er erschafft das Chaos nicht, er sorgt nicht für Zerstörung und Katastrophen. Er braucht keine Zerstörung, um seine Macht zu demonstrieren. Der Menschensohn kommt wie die Antwort auf die Frage: Wo ist Gott, wenn die Himmel wanken und alles zu zerbrechen droht? Die Antwort lautet: Er ist mittendrin. Ruhig. Anwesend. Bei dir und bei mir.
Woran du das merkst? Guck hoch in den Himmel. Schau dir die Sterne an. Gottes blinkende Lichter am Firmament. Wenn die Welt dich müde macht. So müde, dass du nur noch ausruhen willst. Sogar ausruhen vom Ausruhen. Dann guck hoch in den Himmel. Wenn dein Leben im Chaos versinkt oder im Zuviel des Guten und des Schlechten sowieso, dann guck hoch. Richte dich auf. Lass die Schultern locker. Das braucht vielleicht ein bisschen Übung, weil du gar nicht mehr gemerkt hast, wie du sie ständig angespannt hochziehst. Kreise den Kopf ein bisschen oder leg ihn vorsichtig nach links und rechts. Nur ganz leicht. Tu dir nicht weh. Das machen andere schon genug.
Gott ist da, wo Mächte bröckeln
We who believe in freedom can not rest until it comes. Wir, die an Freiheit glauben, wir können nicht ruhig bleiben, bis Freiheit herrscht. Was wir nicht geschafft haben, übergeben wir in die Hände der Jüngeren. Damit der Kampf weitergeht. Nur so können wir überleben. Wenn wir den Traum von Freiheit und Gerechtigkeit niemals aufgeben.
Das ist die Hoffnung aller, die darauf hoffen, dass Reiche fallen. Das sind die, die gern alles dafür tun würden, um endlich ein gutes Leben zu haben. Viele haben kaum noch Kraft dafür und schon gar keine Zeit. Einige wenige riskieren alles dafür. Menschen, die darauf vertrauen, dass es nicht das Ende ist, wenn es nicht gut ist. Menschen, die hoffen, dass Gott die Welt verändert, nicht nur den Himmel.
Einigen macht das zurecht immense Angst. Beides. Das sichtbare, millionenfache Leiden. Und die Auflehnung dagegen. Beide Wahrheiten soll am besten niemand mitbekommen. Also gibt’s Ablenkungsmanöver ohne Ende. Polarisierende Debatten, die alle Aufmerksamkeit binden. Wortklaubereien und dann mal wieder ein Skandal. Und natürlich Katzenvideos. Die gehen ja immer.
Das geht eine Weile gut. Aber Leid sehen und verdrängen. Von Leid wissen und ohnmächtig danebenstehen, das kostet uns einen hohen Preis. Wenn ich Kindern beim Sterben zuschaue auf wackeligen Videos und nicht in Tränen ausbreche, kostet mich das mein Mitgefühl. Ein bisschen was stirbt da jedes Mal in mir. Die wahre Angst liegt tiefer: Wir fürchten den Schrecken in ihren Gesichtern. Ihre Verletzlichkeit. Ihren Verlust. Denn wenn wir diesen Blick aushalten müssten, würde unsere eigene Betäubung bröckeln. Wenn wir wirklich Mitgefühl zuließen, würden wir die Augen des Menschensohnes sehen. In jedem einzelnen Schmerzensblick. Da, wo eine Welt zusammenbricht. Da schaut Jesus Christus uns an. Und da schaut der Menschensohn hin. Da ist er. Deshalb kann auch ich hingucken und dann hochschauen und beten gegen die Verzweiflung.
Wenn ich dann doch mal hemmungslos schluchze, kostet es mich Kraft und Energie. Ein bisschen was von meiner Hoffnung für die Welt stirbt mit jedem ermordeten Menschen auf der Welt.
Und genau dann, wenn ich denke: Ich kann nicht mehr. Wenn ich spüre: Etwas muss anders werden.
Du bist nicht allein
Dann halte ich Ausschau nach Jesus Christus. Nicht allein. Das macht kaputt. Sondern gemeinsam. Wir richten uns auf. Heben die Köpfe. Kollektiv, nicht allein. Mit so vielen zusammen wie möglich. Aus Erwartung. Dass da noch was kommt. Dass noch einer kommen muss. Dass wir viele sind, die das erhoffen und erbeten und noch erleben wollen. Und keiner muss allein leiden , solange wir hingucken.
Nein, Gott ist kein passiver Zuschauer. Gott unterspült heimlich, still und leise die Fundamente der Ungerechtigkeit. Wenn es uns endlich auffällt, dann wirkt es wie ein himmlischer Nervenzusammenbruch unserer bekannten Welt. Weil Gott die Verhältnisse auf den Kopf stellen wird. Imperialistische und koloniale Weltmächte sind da ganz sicher mitgemeint. Denn das war das römische Reich, in dem Lukas lebte, als er das Evangelium schrieb.
Deshalb: Lass dich nicht unterkriegen. Jesus kommt dir zu Hilfe. Das ist die Anti-Angst-Geschichte und die "Erhebet eure Häupter-Geschichte". Ein Aufruf, gerade zu stehen für das, was wichtig und richtig ist. Gemeinsam, mit vielen, ohne Angst. Fürchte dich nicht. Geh mit erhobenem Kopf durchs Chaos. Denn deine Erlösung ist nahe.
[1] Dr. Martin Luther's Kirchen-Postille, das ist: Predigten über die Evangelien und Episteln des Kirchenjahrs, nach der letzten bei Luther's Lebzeiten, 1543 und 1544, erschienenen Ausgabe wieder abgedruckt, S. 71; Stuttgart : Verlag der evang. Bücherstiftung 1845; Identifikator BSB-ID 991130402829707356. 'Luther, Martin: Dr. Martin Luther's Kirchen-Postille, das ist: Predigten über die Evangelien und Episteln des Kirchenjahrs, nach der letzten bei Luther's Lebzeiten, 1543 und 1544, erschienenen Ausgabe wieder abgedruckt. 1', Bild 90 von 1032 | MDZ