25.12.2017
Festtagspredigt 2017

Der evangelische Regensburger Regionalbischof Hans-Martin Weiss hat in seiner Festtagspredigt 2017 die Weihnachtsbotschaft als ein Zeichen der Hoffnung herausgestellt.
Weihnachten Kirche Chor
Gerade Kindern müsste nähergebracht werden, wie viel Hoffnung in der Weihnachtsgeschichte steckt, hieß es im Gottesdienst an Heiligabend in Regensburg.

Die Menschen hätten gerade in der Advents- und Weihnachtszeit ein besonderes Gespür füreinander, sagte Regionalbischof Weiss. Viele würden jetzt etwas dafür tun, »dass es hell wird im Leben der Anderen«, erklärte er laut Redemanuskript in seiner Predigt am Heiligen Abend in der Regensburger Dreieinigkeitskirche.

Das zähle mehr als negative Erfahrungen, mehr als Nachrichten über Krieg, Terror, Hunger und Not in der Welt, die auch dieses Jahr die Menschen wieder in Unruhe versetzt hätten. Weihnachten gehe deshalb so sehr ans Herz, weil die Menschen die Geburt eines Kindes feierten, auf das schon viele ihre Hoffnungen gesetzt hätten und auch heute noch setzten.

Laut Weiss müsste vor allem den Kindern die Weihnachtsbotschaft nahegebracht werden, damit sie erkennen könnten, dass sie den Menschen Anlass zur Hoffnung gebe. »Dann werden sie gestärkt, dann haben sie viel für ihr Leben davon«, erklärte der Regionalbischof.

 

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Friedrich Heinrich Ranke (1798-1876, links),  Louise Reichardt (1779-1826), Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852), Karl Ludwig Sand (1795-1820), August von Kotzebue (1761-1819), Karl Georg von Raumer (1783-1865).
Auf den Hitlisten der beliebtesten Weihnachtslieder der Deutschen ist »Tochteher Zion« noch immer zu finden – jedenfalls, wenn man internationale Schlager wie »Last / White / We Wish You A Merry Christmas« herausrechnet. In der NS-Zeit war das Lied mit seinem »jüdischen« Titel verpönt. Wenig bekannt ist, dass die Wurzeln des Lieds im evangelischen Franken liegen. Und in Schottland.
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