Der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), Thorsten Schmiege, übernimmt ab Januar 2026 den Vorsitz der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM). Die Gesamtkonferenz der Medienanstalten (GK) wählte den 51-Jährigen in ihrer Sitzung in Berlin, wie die BLM am Mittwoch mitteilte. Schmiege übernimmt zugleich den Vorsitz der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Medienanstalten.

Schmiege wurde für zwei Jahre gewählt. Er folgt in beiden Vorsitzämtern Eva Flecken, die Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg ist. Sie übernahm beide Positionen Anfang 2024 und gab sie nun nach zwei Jahren turnusgemäß wieder ab.

Thorsten Schmiege sei ein erfahrener und ausgewiesener Experte der Medienpolitik und Regulierung, sagte der GK-Vorsitzende Albrecht Bähr. "Ich freue mich darauf, mit ihm und unseren Gremien die Meinungsfreiheit in einer durchaus fordernden Zeit durch eine unabhängige Medienregulierung zu sichern und zu stärken." Nur eine Vielfalt von Meinungen und Medien sei die Basis einer gesunden und funktionierenden Demokratie.

Schmiege ist seit Oktober 2021 Präsident der BLM. Zuvor war der promovierte Jurist zwei Jahre lang Geschäftsführer der in München ansässigen Medienaufsichtsbehörde und davor ab 2017 Leiter des Referats Medienpolitik/Rundfunkrecht in der bayerischen Staatskanzlei. Den Vorsitz von DLM und ZAK hatte die BLM zuletzt in den Jahren 2016 und 2017.

(om/epd)