Christiane Ried

Redakteurin
Christiane Ried

Christiane Ried, Jahrgang 1982, ist Redakteurin des Evangelischen Pressedienstes (epd) für Bayern in München. Ihre Schulzeit verbrachte sie in Bamberg und Brighton, zum Studium der Kulturwirtschaft ging sie nach Passau, Córdoba und Madrid. Ihrer Heimat Oberfranken blieb sie aber immer treu - selbst in München trinkt sie am liebsten Bier aus Oberfranken und verfolgt weiter die Spiele der Basketballer von Brose Bamberg.

Als Journalistin war sie u.a. für Radio Bamberg, TV Oberfranken und die Passauer Neue Presse tätig, bevor sie 2008 zum Volontariat zum Evangelischen Presseverband und zu Eurosport nach München kam. Highlights für sie waren ihre Einsätze bei der Papstwahl 2013 in Rom und entlang der Balkan-Route während der großen Flüchtlingsbewegung im Sommer 2015.

Seit 2010 ist sie Newsdeskerin und Bayern-Redakteurin beim epd, ihre Spezialgebiete sind Politik, Kirche und Zeitgeschehen.

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Lutherischer Weltbund

Bei der Vollversammlung des Lutherischen Weltbunds (LBW) in Namibia stehen das 500. Reformationsjubiläum und das 70-jährige Bestehen der Weltgemeinschaft im Mittelpunkt. Welche Bedeutung der LWB bis heute hat und was man sich unter dem Tagungsmotto "Wir sind befreit durch Gottes Gnade. Erlösung, Menschen, Schöpfung - für Geld nicht zu haben" vorstellen muss, erzählt Oberkirchenrat Michael Martin, einer von sechs bayerischen Delegierten.

Virtuelle Ausstellung zur Reformation in Bayern

Sich durch das historische Lutherzimmer auf der Veste Coburg klicken, den Hedwigsbecher begutachten oder in Original-Lutherhandschriften blättern: Im Jubiläumsjahr der Reformation präsentiert "bavarikon", das Kulturportal des Freistaats Bayern, seine erste virtuelle Ausstellung. 123 Exponate sind dafür aus ganz Bayern erstmals zusammengeführt worden.

Markus Söder

Markus Söder bei der Landessynode 2014 in Regensburg.
Für Finanzminister Söder ist seine Mitgliedschaft im evangelischen Kirchenparlament eine "große Ehre". "Ich bin gerne evangelisch." Diesen Satz hört man von Finanzminister Markus Söder (CSU) häufig. Der Nürnberger ist derzeit der einzige Protestant im katholisch geprägten bayerischen Kabinett - und seit dem Abschied von Günther Beckstein aus dem Landtag und der Synode auch Bayerns Vorzeige-Protestant in der Politik.

Bayerns Finanzminister im Gespräch

Der bayerische Finanzminister Markus Söder
Bayern hat einen neuen Vorzeigeprotestanten: Finanzminister Markus Söder (CSU), einziger evangelischer Minister im bayerischen Kabinett. Bei der Frühjahrstagung vom 30. März bis 3. April in Bayreuth sitzt er erstmals als berufenes Mitglied in der bayerischen Landessynode. Da wolle er sich erst mal zurückhalten und das Kirchenparlament auf sich wirken lassen, erzählt der Nürnberger im EPV-Gespräch. Dennoch hat er eine klare Meinung, welche Aufgaben die Kirche hat - und welche nicht.

Politik und Glaube

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude
Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) will bayerischer Ministerpräsident werden. In der Politik sieht der Protestant die Kirchen als wichtigen Partner. Dennoch sollten Christen sich nicht bei jeder politischen Frage einmischen: Nicht jedes Ja oder Nein zu einer Umgehungsstraße könne aus der Bibel abgeleitet werden, sagt Ude. Im Redaktionsgespräch erzählt er, wie es mit der Asylpolitik in Bayern weiter gehen sollte, ob es noch christliche Feiertage braucht und welchen Anteil er daran hat, dass sein damaliger Pfarrer aus dem Kirchendienst ausgetreten ist.

Der Ministerpräsident im Gespräch

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer
Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) geht mit glänzenden Umfragewerten in die bayerische Landtagswahl am 15. September. Dennoch sagt er, dass die verbleibenden Tage im Wahlkampf schwierig werden. Im EPV-Gespräch erzählt Seehofer, ob er genervt ist von den Kirchen, wenn sie sich in Politik einmischen, und wie es mit der bayerischen Asylpolitik weitergehen soll.