Die am 15. Mai im Rahmen der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Windhuk veröffentlichte Erklärung zum Völkermord in Namibia wird von vielen als Meilenstein gesehen. Der scheidende LWB-Präsident Munib Younan sagte: "Das Papier ist historisch und sehr wichtig für uns."
Rund 800 Teilnehmer aus der ganzen Welt haben an der diesjährigen Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes teilgenommen. Auch eine Delegation aus Bayern ist ins namibische Windhuk gereist. Wie sie die Tagung erlebt haben und was sie besonders beeindruckt hat, berichten sie hier.
Der Nigerianer Musa Panti Filibus ist zum neuen Präsidenten des Lutherischen Weltbunds gewählt worden. Er will sich während seiner Amtszeit gegen den Terror einsetzen. Und noch ein Bereich ist ihm besonders wichtig.
Der Augsburger Theologie-Professor Bernd Oberdorfer ist bei der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes in Namibia erneut in den Rat gewählt worden. Der Weltbund müsse Minderheiten beistehen, betonte er. Dabei hat er besonders zwei Gruppen im Blick.
Bute Schirme, laute Gesänge, Tanz und hoher Sonnenschutz: Im namibischen Windhuk hat eine der größten Gedenkfeiern Afrikas zum Reformationsjubiläum stattgefunden. Mit dabei sind auch 800 Mitglieder des Lutherischen Weltbundes gewesen. Eindrücke aus dem Sam-Nujoma-Stadion.
Noch bis 16. Mai tagen rund 400 Teilnehmer aus 145 lutherischen Kirchen der ganzen Welt in der namibischen Hauptstadt Windhuk bei der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LBW). Unsere Reporterin Christiane Ried hat fünf Delegierte gefragt, wie es ihnen gefällt und welche Eindrücke sie zurück in ihre Heimatländer nehmen.
Die gesellschaftliche Fragmentierung ist nach Ansicht von LBW-Generalsekretär Martin Junge nur ein Problem, von dem Kirchen und Religionsgemeinschaften besonders betroffen sind. In seinem Bericht vor der Vollversammlung in Namibia nennt er weitere Herausforderungen.
Im namibischen Windhuk hat die Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes begonnen, der rund 74 Millionen Christen repräsentiert. Dessen Präsident ist "sehr besorgt" ob der kriegerischen Auseinandersetzungen und militärischen Drohgebärden weltweit.