Rainer Liepold

Sie erreichen mich unter: rainer.liepold@elkb.de

Lebensbejahend über den Tod zu sprechen, hochbetagte Menschen ernst zu nehmen und zugleich einen Mut-machenden Humor auszustrahlen: Das ist meine Mission!

Mein praktische, Standbein als Seelsorger habe ich im Pflegezentrum "Lore-Malsch-Haus." Ein offenes Ohr und einen emotionalen Draht zu den hier lebenden 135 Senioren? Das ist mein Job und mir ein Herzensanliegen!

Mein zweiter Arbeitsplatz ist das "Medienhaus" der "Evangelischen Kirche in Bayern." Gemeinsam mit "Vernetzte Kirche" arbeite ich an einem Online-Portal zum Themenfeld "Sterbe-, Bestattungs- und Erinnerungskultur."

Ich war zwanzig Jahre lang mit großer Freude als Gemeindepfarrer im Einsatz. Die sich daraus ergebenden zwischenmenschlichen Herausforderungen haben mein Interesse an humanwissenschaftlichen Fragen geweckt. Das hat mich zu einem euphorischen Leser kluger Bücher gemacht. Und irgendwann habe ich mich dann selber auf den Fachbuchmarkt gewagt. Im Claudiusverlag sind zwei Fachbücher von mir erschienen.

Auf Wunsch stehe ich gerne Hospizvereinen, Pfarrkonferenzen und Bildungseinrichtungen zur Verfügung. Unter www.rainer-liepold.de finden Sie mehr über mich.

ShareFacebookTwitterShare

Umgang mit dem Tod

"Das Coronavirus führt uns vor Augen, dass der Mensch immer noch schmerzhaft sterblich ist", meint der Seelsorger und Autor Rainer Liepold, der in der Sterbebegleitung und in einem Pflegezentrum tätig ist. Liepold beleuchtet in seinem Beitrag die Frage, wie unsere Gesellschaft jetzt mit dem Thema Tod umgeht - und was es mit dem Streben nach Unsterblichkeit auf sich hat.

Gastbeitrag

Wenn Trauernde nicht auf dem Friedhof dabei sein können, fehlt ihnen ein echter Abschied. Wie können wir jetzt unsere Verstorbenen auf dem letzten Gang begleiten, wo wir doch zuhause bleiben sollen? Wie können wir Anteilnahme zeigen? Der Gemeindepfarrer und Autor Rainer Liepold hat sich diesen Fragen angenommen - und zeigt auf, wie Bestattungskultur in der Corona-Krise aussehen kann.