Die Tochter von Frau G. ist vor Kurzem mit nur 38 Jahren völlig unerwartet gestorben. Und sie hat das Gefühl, dass niemand ihren Schmerz nachempfinden kann.
Die Tochter von Frau K. (66) ist vor einiger Zeit im Alter von nur 42 Jahren gestorben. Viele Fragen sind offengeblieben. Jetzt hat Frau K. von ihrem Pfarrer den Rat bekommen: "Sie müssen sich mit Ihrer Tochter aussöhnen und sie loslassen."
Im vergangenen Jahr hat sie ihren Mann Helmut, den bekannten Münchner Regisseur, in den Tod begleitet. Warum Sterben auch positive Seiten hat, welche Erinnerungen sie jeden Tag bei sich trägt und was ihr der Glaube gibt - darüber hat Tamara Dietl exklusiv mit uns gesprochen.
Von Claudia Dinges und Susanne Schröder | 31. Oktober 2016
Der Tod des eigenen Kindes ist wohl das Schlimmste, was Eltern passieren kann. Hans Schneiderhans hat diesen Albtraum erlebt, als sein Sohn Till bei einem Busunglück in Argentinien ums Leben kam. Nach dem Abitur war der 19-Jährige zu einer Weltreise aufgebrochen. Um das Unfassbare zu begreifen, reisten die Eltern nach Argentinien.
Rainer Liepold hat in seinem Pfarrerleben über 500 Menschen beerdigt. Sein Buch "Graben Sie tiefer" gibt Denkanstöße und Tipps rund um den Friedhof - und ist nebenbei noch unterhaltsame Lektüre.
Wenn der Sohn mit seiner Freundin Schluss gemacht hat und diese sich auch mit seinen Eltern gut verstanden hat, kann das ganze Gefüge der familiären Beziehungen in Schieflage geraten. Die Beendigung einer Beziehug trifft nicht nur die beteiligten Partner, sondern oft auch die anderen Familienangehörigen.
Etwa 20.000 Kinder sterben jedes Jahr in Deutschland. Was bedeutet ihr Tod für die verwaisten Eltern und Geschwister, für Seelsorger und Ärzte? Unsere Autorin Karin Vorländer geht der Frage nach, was es heißt "Abschied zu nehmen, wenn Geburt und Tod zusammenfallen".