Kardinal Reinhard Marx ist zum neuen Vorsitzenden der Publizistischen Kommission der katholischen Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden. Die Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz in Fulda wählte den Erzbischof von München und Freising am Dienstag zum Nachfolger von Gebhard Fürst, dem Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Fürst stand nicht weiter für das Amt zur Verfügung. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr gewählt.

Katholische Publizisten gratulierten Marx zur Wahl. "Mit Kardinal Marx als Medienbischof gewinnt die Publizistische Kommission eine Stimme, die weltweit in Kirche und Gesellschaft Gewicht hat", erklärte der Vorsitzende der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands, Joachim Frank, am Dienstagabend in Köln.

Zugleich dankte Frank Bischof Fürst, dem langjährigen Vorsitzenden der Publizistischen Kommission. Fürst habe in den vergangenen Jahren vor allem "mit seinem Engagement für eine menschenwürdige Digitalisierung gezeigt, wie Christinnen und Christen ihre Verantwortung nutzen können, um Fortschritt verantwortet zu gestalten".

Zur Wahl von Marx zum katholischen Medienbischof fügte Frank hinzu: "Die Wahl eines der profiliertesten Bischöfe an die Spitze der Publizistischen Kommission sehen wir Medienschaffende auch als Zeichen, dass die Bischofskonferenz dem Journalismus in christlicher Verantwortung und seiner Bedeutung für die demokratische, plurale Gesellschaft einen großen Stellenwert beimisst."

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