Regensburg (epd). Tausende Pilgerinnen und Pilger aus der Region machen sich vom 21. bis 24. Mai wieder auf den Weg nach Altötting. Die 197. Regensburger Diözesanfußwallfahrt startet an diesem Donnerstag mit einem Pilgersegen in der Albertus-Magnus-Kirche in Regensburg. Pilgerführer Bernhard Meiler rechnet mit 2.500 Fußwallfahrern, die sich von Regensburg aus auf den 111 Kilometer langen Weg nach Altötting machen. Die traditionsreiche Strecke führt in drei Etappen zum oberbayerischen Marienwallfahrtsort, in dessen Zentrum die Verehrung der Schwarzen Madonna steht.

Von Station zu Station würden es mehr Teilnehmer, sodass der Pilgerführer davon ausgeht, dass am Pfingstsamstag bis zu 5.000 Wallfahrer in Altötting ankommen, sagte er. Der katholische Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer werde beim Start den Pilgersegen spenden und mit allen Pilgernden einen Abschlussgottesdienst in der Altöttinger Basilika feiern. Ein Pilgerfest im Klostergarten der Basilika sowie ein Gottesdienst für verstorbene Wallfahrer bilden den Abschluss.

Drei Vorbereitungsjahre für 200. Fußwallfahrt

Die Wallfahrt steht heuer unter dem Motto "Sein Name ist heilig!". Mit drei inhaltlichen Vorbereitungsjahren wollen sich die Pilgernden zudem auf das 200. Wallfahrtsjubiläum einstimmen, das 2029 gefeiert wird. Dafür werde eine Kopie des Gnadenbildes der Schwarzen Madonna jeweils im Herbst zu den Wallfahrern ins Bistum Regensburg kommen. Sie stehe dann im Zentrum von Rosenkranzgebeten, Gottesdiensten und Lichtprozessionen.