Nürnberg (epd). Mit einem "Bird-O-Mat" will der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) noch mehr Menschen zur Wahl des Vogel des Jahres bewegen. Bundesweit hätten bereits mehr als 100.000 Menschen abgestimmt, teilte der LBV am Donnerstag mit. Alle, die noch unschlüssig wären, bekämen jetzt eine Entscheidungshilfe: Ab sofort sei ein "Bird-O-Mat" freigeschaltet. Zur Wahl stünden Kolkrabe, Kranich, Mehlschwalbe, Trauerschnäpper und Wasseramsel, heißt es laut Mitteilung. Der Bird-O-Mat ist ein interaktiver, humorvoller Online-Fragebogen, der nach dem Vorbild des bekannten Wahl-O-Mat funktioniert.

"Mit unserem Bird-O-Mat kann jeder spielerisch anhand von sieben Fragen seinen Lieblingsvogel auswählen und dabei mehr über die fünf Arten erfahren", sagte Vogelexpertin Angelika Nelson laut Mitteilung. Soll es ein urbaner Vogel sein? Ein Vogel, der am Wasser lebt oder lieber ein Waldbewohner? Ist ein lautes Trompeten gefragt oder eher fröhliches Gezwitscher?

Rebhuhn steht an der Spitze

"Wer noch nicht gewählt hat, kann jetzt auf lbv.de/birdomat gehen, seinen persönlichen Jahresvogel finden und für diesen seine Stimme abgeben", erklärt Nelson laut Mitteilung. Noch bis zum 15. Oktober um 11 Uhr könne gewählt werden. Am selben Tag werde der Sieger bekanntgegeben. Der "Vogel des Jahres" wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt. Der aktuelle Vogel des Jahres ist das Rebhuhn.