8.04.2020
Alternativen verstopfen Leitungen

Entwässerungsbetrieb appelliert an uns alle: Bitte kein Klopapier hamstern!

Die Hamsterkäufe beim Toilettenpapier machen auch etlichen Abwasserbetrieben in Deutschland zu schaffen.

Denn weil einige Verbraucher Unmengen Klopapier horten, müssen andere auf kreative Alternativen ausweichen, teilte die Stadt Würzburg am Dienstag mit.

Im städtischen Entwässerungsbetrieb sorge das aktuell noch nicht für Probleme, andernorts aber wohl schon: Weil statt Klopapier immer öfter Küchen-, Papiertaschen- oder Feuchttücher benutzt würden, komme es häufiger zu Verstopfungen im Haus oder im Kanalnetz.

Nassfestes Papier löse sich nämlich nicht einfach auf und müsse aufwendig aus dem Abwasser gefischt werden. Dies sei im Normalbetrieb schon eine Herausforderung, erst recht allerdings, wenn wie aktuell vielerorts nur noch im Notbetrieb gearbeitet werde.

ShareFacebookTwitterShare

Weitere Artikel zum Thema:

Laura Guppenberger von Telefonhotline "Hoffnungsfunken" im Gespräch

Smartphone
Wegen der aktuellen Ausgangsbeschränkungen kommt es in vielen Familien zu Spannungen. Leidtragende sind dann oft Kinder und Jugendliche, wie Laura Guppenberger aus Regensburg von der Telefonhotline des Deutschen Kinderschutzbundes dem Sonntagsblatt sagte.