München (epd). Wenn es wieder wärmer wird, läuft bei vielen die Nase, die Augen jucken, manche haben auch Atembeschwerden: In Bayern sind rund 1,4 Millionen Menschen von Heuschnupfen betroffen. "Im April fliegen vor allem Baumpollen der Birke und Esche, aber auch noch Hasel- und Erlenpollen sowie erste Gräserpollen können unterwegs sein", sagte Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) am Donnerstag.
Eine Pollenallergie sollte nicht unterschätzt werden. Neben klassischen Symptomen wie juckenden Augen könne sie auch Asthma-Beschwerden auslösen. "Bei akuten Beschwerden sollten sich Betroffene ärztlich beraten lassen, denn mit passenden Medikamenten können die Symptome gelindert werden", rät Gerlach. Die Belastung für Betroffene nehme wegen des Klimawandels zu.
Ambrosiapollen auch noch im Oktober
So könne die Pollensaison wegen der höheren Temperaturen länger dauern, bereits im Februar beginnen und bis Oktober reichen. Außerdem gebe es einen vermehrten Pollenflug, sagte Caroline Herr, Amtsleiterin Gesundheit am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Ambrosiapollen, die im Juli auftauchten, könnten bis in den Oktober hinein in der Luft sein.