19.07.2020
Evangelische Morgenfeier

Predigt: Über die Kunst, sich selbst zu lieben (5. Mose 7,6-9)

Von der Kunst, sich selbst zu lieben. Unsere Evangelische Morgenfeier von Dekan Christopher Krieghoff, Nürnberg.
Jürgen Spohn

"Liebe handelt nicht aus Berechnung. Liebe schaut nicht: Wo springt für mich am meisten heraus? Wo habe ich den größten Vorteil? Liebe liebt. Fragt nicht nach Gründen. Fragt nicht nach Nutzen. Sondern ist einfach da. Und Liebe ist parteiisch. Gottes Liebe ist parteiisch. Gott hat ein Herz für das Schwache und die Schwachen, ein Herz für das Kleine und Unscheinbare. Für die im Schatten." 

Eine Erinnerung: Wie gut es tut, gewählt zu werden.

Turnen in der sechsten Klasse. Es ist Ewigkeiten her, aber ich weiß noch genau, wie es sich angefühlt hat beim Fußball. Zwei Schüler, vom Lehrer auserwählt, bilden zwei Mannschaften. Abwechselnd rufen sie einen aus der Klasse auf. Die beiden Mannschaften werden immer größer. Und der Rest der Nichtgewählten immer kleiner. Wir Elfjährigen hüpfen und rufen und wedeln mit den Armen, um auf uns aufmerksam zu machen. Auch ich rufe: Hier, nimm mich. Jetzt sind wir nur noch zu sechst. Langsam wird es peinlich. Da kommt der erlösende Ruf: Christopher! Endlich bin ich angenommen. Endlich gehöre ich dazu. Ich weiß ja, dass mein Fußballspielen nicht unbedingt zum Erfolg meiner Mannschaft beiträgt. Aber das Gefühl, nicht genommen zu werden, zurückzubleiben tut weh. Und dass andere mir vorgezogen werden, ärgert mich. Aber dann beginnt das Spiel und die Aufregung ist vergessen.

Ein Leben lang wird mich das begleiten – dieses Fragen: Werde ich angenommen? Bin ich gut genug? Beliebt genug? Unsere Leistungsgesellschaft hat mich viele Jahre lang darauf vorbereitet: Am Ende des Schuljahres bekommen die Besten ein Buch geschenkt. Und bei der Schulabschlussfeier sind es wieder die Besten, die nach vorne geholt werden und ein Geschenk bekommen. Und natürlich haben die Besten die größte Auswahl an Ausbildungsgängen und Studienplätzen. Und im Berufsleben geht es weiter: Bei jeder Bewerbung die bange Frage: Bin ich gut genug? Werde ich genommen? Oder abgelehnt?

Jedes Mal sagt mir der Verstand: Eigentlich geht es ja nur darum, ob ich für diese Aufgabe, für diese Stelle geeignet erscheine. Von anderen als der Richtige eingeschätzt werde. Aber mein Verstand kann behaupten, was er will. Mein Herz lässt sich nicht so leicht zufriedenstellen. Jede Ablehnung nagt an meinem Selbstwertgefühl. Und jedes Angenommen werden lässt mich jubeln und aufatmen und Luftsprünge machen. Ich fühle mich dann groß und erfolgreich und bestätigt.

Und könnte singen:

Gott sei gegeben mein Leben und Streben, mein Gehen und Stehn. Er gebe mir Gaben zu meinem Vorhaben, lass richtig mich gehn.

Eine Erfahrung: Erfolgreich oder ausgeschlossen – das zählt. Oder nicht?

Ein starkes Selbstwertgefühl hilft, gut leben zu können. Und besonders auch, um schwierige Situationen und Krisen gut zu überstehen. Die äußeren Umstände können mich dabei unterstützen. Sie können aber auch ganz schön an meinem Selbstwertgefühl kratzen.

In der Corona-Pandemie standen viele auf einmal vor der Frage: Bin ich weniger wert als andere? Die vielen Einschränkungen und ihre Folgen haben es ans Licht gebracht, wie groß die Unterschiede in unserem Land sind. Die einen konnten wenigstens finanziell entspannt bleiben. Auch wenn Home-Office und Kinderbetreuung zu Hause sie sehr belastet haben. Um ihr Einkommen mussten sie sich erst einmal keine Sorgen machen. Andere haben erlebt, wie ihre Einnahmen wegbrechen. Und während großen Unternehmen staatliche Hilfe zugesagt wird und Kurzarbeit die Arbeitsplätze vorerst gesichert hat, müssen andere erfahren: Ich bin nicht im Blick. Die da oben haben mich nicht auf dem Schirm. Bin ich weniger wert?

Das fragt sich auch die Klavierlehrerin, die ihren Lebensunterhalt mit dem Unterricht verdient und mit musikalischer Früherziehung im Kindergarten. Von einem Tag auf den anderen steht sie vor dem finanziellen Nichts. Die Kindergärten sind geschlossen, Klavierunterricht ist verboten. Keine Kohle mehr. Und der Antrag auf Soforthilfe abgelehnt. Sie habe ja keine Betriebskosten. Das ist bitter. Und sie sieht zugleich, wie anderen geholfen wird. "Bin ich mit meiner Arbeit denn nichts wert?", fragt sie sichtlich niedergeschlagen.

Oder der Wirt von der Kneipe um die Ecke. Auch er musste seine Gaststätte schließen. Keine Gäste. Keine Einnahmen, aber die Tilgung für das Darlehen läuft weiter. Mit dem er letztes Jahr sein Lokal renoviert hat. Jetzt gibt er auf. Er ist schlichtweg pleite. Selbst nun arbeitslos. Auf einmal erscheint ihm alles so wertlos: Seine Kneipe. Sein Leben.

Was bin ich wert? Manchmal machen die Umstände es mir nicht leicht, mich wichtig und wertvoll zu fühlen. Manchmal sind es auch andere Menschen, die bei mir den Eindruck auslösen: Ich bin nicht so viel wert. Nicht so wichtig. Ich gehöre gar nicht richtig dazu.

Flüchtlingshelfer haben auf die Not hingewiesen, dass die Asylsuchenden in ihren Unterkünften eingesperrt blieben. Und dadurch erst recht Sorge hatten, unter den beengten Verhältnissen in ihren Unterkünften sich anzustecken. Und die Menschen, die zur Spargelernte aus Rumänien kommen oder in der Fleischfabrik arbeiten und wohnen müssen unter würdelosen Umständen…

Ist es das alte Lied, wie Bertold Brecht es aufgeschrieben hat?

Die einen sind im Dunkeln und die anderen sind im Licht und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.

Eine große Geschichte: Gottes Faible für das Kleine

Es sieht so aus, als würde immer der Mächtige das Rennen machen. Die Kleinen müssen schauen, wo sie bleiben. Aber manchmal dreht sich der Wind. Und die Maßstäbe werden auf den Kopf gestellt. Die Bibel erzählt von einem kleinen Volk, das vor vielen Jahren vor einer Hungersnot nach Ägypten geflüchtet ist. Wirtschaftsflüchtlinge würden wir sie heute nennen. Aber der ägyptische König, der Pharao gewährt ihnen Asyl. Denn der Staat ist groß und reich genug, dass auch das kleine Volk hier leben kann.

Dann stirbt der Pharao, das Asyl gerät in Vergessenheit. Auf einmal sind sie wieder die Fremden, finden sich ganz unten in der Rangordnung der Gesellschaft wieder. Als Sklaven, die die Pyramiden bauen müssen. Sie werden ausgebeutet und ausgegrenzt, ausgeschlossen und abgelehnt.

Eines Tages hat einer aus diesem Volk eine sonderbare Erscheinung. Ein brennender Busch, eine Stimme aus dem Off. Und ein göttlicher Auftrag: Führe mein Volk aus Ägypten in eine neue Heimat, die ich euch zeigen werde. Widerstrebend kommt Mose dem Auftrag nach. Verhandelt mit dem Pharao um ihre Freilassung. Aber der will seine billigen Arbeitskräfte nicht so einfach ziehen lassen.

Am Ende bleibt ihnen nur die Flucht. Und ein langer Marsch durch die Wüste. Nach vielen Jahren sind sie fast am Ziel. Endlich! Nun stehen sie auf einem Hügel und blicken in das Land, das ihnen ihr Gott verheißen hat. Und ihr Anführer Mose hält eine große Rede.

Denn ihr seid ein heiliges Volk – ihr gehört ganz dem HERRN, eurem Gott. Er hat euch aus allen Völkern der Welt zu seinem Eigentum erwählt.

Das hat er nicht etwa getan, weil ihr zahlreicher wärt als die anderen Völker. Denn ihr seid ja das kleinste von allen Völkern.

Nein, aus Liebe hat er sich euch zugewandt und weil er das Versprechen halten wollte, das er euren Vorfahren gegeben hat. Darum hat er euch mit starker Hand aus der Sklaverei in Ägypten herausgeholt, er hat euch aus der Gewalt des Pharaos, des Königs von Ägypten, erlöst.

So erkennt doch: Der HERR, euer Gott, ist der wahre und treue Gott! Über Tausende von Generationen steht er zu seinem Bund und erweist allen seine Güte, die ihn lieben und sich an seine Gebote halten.

(5. Mose 7,6-9; Übersetzung: Hoffnung für alle)

Das hat Gott nicht etwa getan, weil ihr zahlreicher wärt als die anderen Völker.

Dabei wäre doch genau das naheliegend gewesen. Machtpolitisch genau richtig. Wenn Gott ein großes Volk erwählt hätte. Ein mächtiges Volk, das etwas zu sagen hat. Eins, an dem niemand vorbeikommt. Die Ägypter zum Beispiel. Die waren eine Weltmacht. Waren reich. Militärisch überlegen. Mit einer ausgeprägten Kultur. Hätte Gott sich mit diesem Volk verbündet – der Glanz des Volkes wäre auch auf ihn gefallen. Aber nein, Gott erwählt sich das kleinste unter allen Völkern. Das niemand kennt. Völlig unbedeutend. Eine Schar entlaufener Sklavinnen und Sklaven.

Das mag verstehen, wer will. Offenbar verstehen es auch die Israeliten nicht. Mose muss es noch einmal deutlich hervorheben: Gott verbündet sich mit euch nicht, weil ihr groß und stark und mächtig seid. Das mag uns Menschen beeindrucken. Aber nicht Gott.

Gott leitet etwas Anderes: Seine Liebe. Liebe handelt nicht aus Berechnung. Liebe schaut nicht: Wo springt für mich am meisten heraus? Wo habe ich den größten Vorteil? Liebe liebt. Fragt nicht nach Gründen. Fragt nicht nach Nutzen. Sondern ist einfach da.

Und Liebe ist parteiisch. Gottes Liebe ist parteiisch. Gott hat ein Herz für das Schwache und die Schwachen, ein Herz für das Kleine und Unscheinbare. Für die im Schatten. Er erwählt Sklaven, damit sie für eine gerechte Welt arbeiten. Ein Widerspruch in sich. Er erwählt die, die selber keine Wahl haben. Wie mit einem Scheinwerfer geht er in die lächerlich kleine Welt eines Sklavenvolkes und erwählt es. Zur Freiheit. Zu einer Größe, die andere wiederum nicht klein macht oder in den Schatten stellt.

Ich höre auf, mich selber für wertlos zu halten

"Die meisten Probleme entstehen dadurch, dass wir uns nicht selber lieben. Der Mangel an Selbstliebe behindert uns im Kontakt mit uns selber und mit anderen." Das stellt eine Psychotherapeutin fest…Und formuliert damit eine Variante von Kleinsein. Ich mache mich selber klein. Ich stelle mich in den Schatten, ich traue nicht meiner inneren Größe, zu der ich als Mensch berufen bin.

Selbstliebe war lange Zeit verpönt. Demut war angesagt. "Eigenlob stinkt" lautet die Weisheit gegen Selbstliebe. Selbstliebe das klingt nach Eitelkeit, Hochmut, Egoismus. Selbstliebe klingt nach igitt.

Und auch Jesus wurde zuallererst zitiert mit seiner Forderung nach Nächstenliebe und Feindesliebe. Dass das Gebot der Nächstenliebe in der Bibel immer mit einem kleinen Zusatz versehen ist, wurde lange Zeit verdrängt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Alle Psychotherapeuten und Seelsorgerinnen würden das wohl bestätigen: Du kannst deinen Nächsten überhaupt erst lieben, wenn du dich selber liebst. Wenn du dich selber für liebenswert hältst. Wenn du dich als wichtig ansiehst. Dann musst du auch nicht andere klein machen und niederdrücken, um selber groß dazustehen.

Ich stehe manchmal neben mir / und sage freundlich DU zu mir
und sag DU bist ein Exemplar / wie keines jemals vor dir war
DU bist der Stern der Sterne / Das hör ich nämlich gerne[1]

Schon lange begleiten mich diese Zeilen.

Jürgen Spohn, der leider früh verstorbene Meister kleiner Texte nicht nur für Kinder, hat sie zur Stärkung des Selbstwertgefühls geschrieben. Sie sind meine Mutmacher. Damit richte ich mich auf, augenzwinkernd und leicht.

Und ich will die Zeilen gerne ergänzen: Und Gott steht immer neben mir und sagt freundlich du zu mir. Es ist eine ganz andere Sprache als die der Bibel. Und doch die gleiche Botschaft: eine Liebeserklärung. Ich habe dich erwählt. Du bist der Stern der Sterne. Und so kann sich das ändern mit Klein und Groß in dieser Welt. So gebe ich selber der Geschichte Gottes recht. Ich verachte das Kleine nicht und das Schwache…Und das ist das neue Lied, das schon längst erklingt und gesungen wird in dieser Welt.

Von der Kunst, sich selbst zu lieben

Es ist ja nicht so einfach, sich selbst zu lieben. In den Spiegel zu schauen und mir selbst zu sagen: Ich liebe Dich.

Charlie Chaplin hat wahrscheinlich auch lange gebraucht, bis er sich das sagen konnte. Die Eltern arbeiten in London am Theater – und trennen sich kurz nach seiner Geburt. Charles lebt mit seinem Bruder bei der Mutter. Aber die Mutter hat schwere psychische Probleme. Und der Vater trinkt und zahlt keinen Unterhalt. Am Ende muss die Mutter in eine psychiatrische Einrichtung. Der Vater stirbt an den Folgen seiner Alkoholsucht, als Chaplin zwölf ist. Ihm und seinem Bruder bleiben nur das Waisenhaus. Dann treibt er sich auf der Straße herum, landet buchstäblich in der Gosse.

In einem seiner Filme wird er später sagen: "Nur wer nicht geliebt wird, hasst." Charles gelingt es, ohne Hass sich aus diesem Milieu herauszuarbeiten. Er entdeckt seine schauspielerische Begabung und andere entdecken sie auch. Er kommt zum Theater. Dann zum Film. Und dadurch in die USA.

Und die Kleinen, die, die ganz unten sind, liegen ihm besonders am Herzen. Wir kennen ihn besonders als Tramp mit seinem Schnurrbart und den übergroßen Hosen und Schuhen. Dafür ist die Melone zu klein und die Jacke passt auch nicht richtig. Mit seinem manchmal traurigen, manchmal verschmitzten Gesichtsausdruck verkörpert er den Armen und Übersehenen. Das aber bringt ihm in den USA den Vorwurf ein, Kommunist zu sein. Nach einer Auslandstournee darf er nicht wieder in die Vereinigten Staaten einreisen. Stattdessen lässt er sich in der Schweiz nieder.

Eine Kindheit in großer Armut, das Leben im Waisenhaus und auf der Straße, dann – als Erwachsener – die wiederholten Anfeindungen: Es wäre nicht verwunderlich, wenn Charlie Chaplin sich klein und ausgegrenzt gefühlt und an sich selber gezweifelt hätte. Stattdessen wirkt er stark, dem Leben zugewandt, getragen von einem großen Humor.

Woher nimmt er diese Kraft?

Nach seinem Tod taucht ein Text auf, den Charlie an seinem 70. Geburtstag vorgetragen haben soll. Heute weiß man, eine Frau hat ihn geschrieben viele Jahre nach seinem Tod. Er klingt wie ein Resümee seiner Lebensphilosophie. Darum haben wahrscheinlich seine Fans ihm diesen Text zugschrieben.

"Als ich mich selbst zu lieben begann…" - so beginnen alle Abschnitte.

Es bleibt offen, ob dahinter eine bewusste Entscheidung liegt: "Ab jetzt liebe ich mich selber." Oder ob es eine Entdeckung im Rückblick ist, als ob hier einer verwundert feststellt: "Ich kann mich ja selber lieben."

Das Gedicht beschreibt, was Selbstliebe bewirkt:

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur rechten Zeit am rechen Ort bin
und alles genau zum rechten Zeitpunkt geschieht.
Von da an konnte ich gelassen sein.
Heute weiß ich, das ist Vertrauen.[2]

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich damit aufgehört, immer recht haben zu wollen;
seitdem habe ich mich weniger geirrt.
Heute weiß ich, das ist gemeint mit Bescheidenheit.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich ist,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem,
was mich hinunterzieht oder mich von mir selbst entfernt.
Erst nannte ich diese Haltung einen "Gesunden Egoismus".
Heute weiß ich, das ist Selbstliebe.

Ob ich das an meinem 70. Geburtstag auch im Rückblick auf mein Leben als Resümee sagen werde? Mal sehen.

Auf alle Fälle sage ich: Ich bin gut zu mir.

Ich liebe mich. Gott tut es auch.

 

[1] Spohn, Jürgen in Drunter & [und] drüber : Verse zum Vorsagen, Nachsagen, Weitersagen. - München: Bertelsmann, 1980. - 110 S.: Ill. - Deutscher Jugendliteraturpreis - Kinderbuch 1981, S. 92

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