Ich nehme Sie kurz mit in meine Kirchengemeinde. Es ist Donnerstagnachmittag und vor der Tür unseres Pfarrbüros stehen vier Frauen. Eine stützt sich auf ihren Rollator, eine andere hat ihre Tochter dabei. Sie kommen jeden Donnerstag, insgesamt gut 30 Frauen zwischen Ende 20 und über 80. Und sie holen sich eine kleine Tüte Lebensmittel ab: Spaghetti, Rosinen, Haferflocken, Tomatenmark, Vanillewaffeln, Kichererbsen. Dinge, die sich halten und satt machen. Die Frauen wohnen bei uns in der Kirchengemeinde und sie sind alle auf staatliche Unterstützung angewiesen. Eigentlich müsste das zum Leben reichen. Weil in den letzten Jahren die Lebensmittelpreise immer wieder steigen, aber die staatlichen Leistungen nicht, reicht das Geld oft nicht für mehr für die nötigsten Dinge. Und in einer Stadt wie München erst recht nicht.

Unsere Kirchengemeinde gibt daher einmal im Monat eine Tüte mit Lebensmitteln aus. Das können wir, weil wir als Kirchengemeinde vor einigen Jahren mal geerbt haben. Und die Verwendung des Erbes ist: "Bedürftige Frauen" aus der Kirchengemeinde unterstützen. Was genau "bedürftig" ist, ist im Erbe so festgelegt: ökonomisch bedürftig. Also Frauen, bei denen am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig ist.

Die Dame, die uns vor einigen Jahren das Geld vererbt hat, hatte Vertrauen in unsere Gemeinde. Dass wir mit dem Geld die Menschen unterstützen, die es brauchen. Und dass die Menschen, die es brauchen, auch zu uns kommen. Denn so soll es sein: Wo Menschen im Namen Gottes zusammenkommen, wird für die gesorgt, die Unterstützung brauchen. Auch materiell.

So soll das auch bei den allerersten Christ*innen gewesen sein. In der Bibel wird erzählt, dass sie ihren Besitz geteilt haben, damit niemand von ihnen an Armut leiden muss.

Gütergemeinschaft

Die ganze Gemeinde war ein Herz und eine Seele. Keiner betrachtete etwas von seinem Besitz als sein persönliches Eigentum. Vielmehr gehörte alles, was sie hatten, ihnen allen gemeinsam. Mit großer Kraft traten die Apostel als Zeugen dafür auf, dass Jesus, der Herr, auferstanden war. Gottes Gnade war unter ihnen in reichem Maß spürbar. Keiner von ihnen musste Not leiden. Wer Grundstücke oder Häuser besaß, verkaufte diese und stellte den Erlös zur Verfügung. Er legte das Geld den Aposteln zu Füßen. Davon erhielt jeder Bedürftige so viel, wie er brauchte.

Zu schön um wahr zu sein: Die ersten Christ*innen sind sich in allem so einig, dass sie "ein Herz und eine Seele" waren und füreinander gesorgt haben. Alle hatten, soviel sie brauchten.

Ach, höre ich mich seufzen. Wenn das mal wahr werden würde.

Zur Zeit wird wieder diskutiert, ob und wie die Vermögenssteuer in Deutschland eingeführt werden soll und wie millionenschwere Erbschaften am besten zu besteuern sind. Und immer wieder legen Studien offen, dass die Ungleichheit in Vermögensfragen die Demokratie bedroht.[1] Die Erzählung über das Zusammenleben der ersten christlichen Gemeinden ist daher heute wieder aktuell – und war es über die Jahrhunderte. Ungleichheiten in Gemeinschaften gibt es schon fast so lange, wie es Menschen gibt.

Eine Gemeinschaft, in der alles geteilt wird. Das erinnert mich an Kommunen in den 1970er Jahren der Hippie-Bewegung. In denen gilt Besitzlosigkeit als Ideal und es wird das klassische Familien-Bild der letzten Jahrzehnte durchbrochen.

Letztens habe ich von so etwas ähnlichem gehört: Eine Art Wohngemeinschaft in groß, auf einem alten Gutshof in Hessen. Mehrer Familie und Einzelpersonen haben sich zusammengeschlossen und den Hof gekauft. Erst einmal gab es viel zu renovieren. Und dann sind Wohneinheiten entstanden und dazu Gemeinschaftsräume. In wechselnden Teams wird für alle gekocht, der große Garten gepflegt und Kinder betreut. Hier kommen Generationen zusammen. Die privaten Bereiche nehmen weniger Raum ein, aber durch die Gemeinschaftsräume ist am Ende mehr Platz für alle. Es ist eine Mischung aus Güter- und Lebensgemeinschaften. Ich entdecke auf diesem Gutshof die Sehnsucht nach Verbundenheit und gemeinschaftlichem Leben in einer Gesellschaft, die immer individueller wird. Und auch die Möglichkeit, kostengünstiger zu wohnen. Gerade in den Städten wird der Druck auf dem Mietmarkt immer größer und viele Menschen haben Schwierigkeiten, überhaupt noch eine Wohnung zu bekommen, für die sie nicht 80% ihres Gehaltes ausgeben müssen.

Tax me now

Wer Grundstücke oder Häuser besaß, verkaufte diese und stellte den Erlös zur Verfügung. Er legte das Geld den Aposteln zu Füßen. Davon erhielt jeder Bedürftige so viel, wie er brauchte.

So machte es auch Josef, ein Levit, der aus Zypern stammte. Josef verkaufte einen Acker, der ihm gehörte. Den Erlös stellte er der Gemeinde zur Verfügung und legte ihn den Aposteln zu Füßen.

Wow, ganz schön groß finde ich das: Josef scheint eine ordentliche Summe Geld zu bekommen, als er sein Grundstück verkauft und das gibt er gleich an die Gemeinde weiter. Ohne, sich etwas davon zu gönnen. Oder etwas beiseitezulegen, für schlechte Zeiten. Das muss man sich erst einmal leisten können. Josef konnte das wahrscheinlich. Er gehörte als Levit der Priesterklasse damals an und hat wohl ein gutes Auskommen. Und er hat ja nur einen von mehreren Äckern verkauft. Er hat also noch Vermögen, auf das er zurückgreifen kann. Trotzdem finde ich das großzügig von Josef. Vor allem beeindruckt mich, dass er das Geld den Aposteln gegeben hat, damit die entscheiden, was damit passiert. Damit gibt Josef die Kontrolle ab – und auch die Macht, die mit Geld zusammenkommt. Nicht er bestimmt, was für wen sein soll.

Ich spende regelmäßig an verschiedene Organisationen. Und die suche ich mir gut aus. Ich spende nur dort, wo ich es für sinnvoll oder besonders dringend halte. Und damit übe ich im Kleinen schon Macht aus. Ich entscheide, welche Projekte und Menschen unterstützt werden. Auch wenn es nur kleine Beträge sind.

Über diese Art der Machtausübung sprechen die Mitglieder der Initiative "taxmenow". Also: "Besteuert mich jetzt!" Eine ihrer Gründerinnen ist Marlene Engelhorn. Marlene nennt sich selbst überreich. Sie hat über 25 Millionen geerbt und empfindet das als ungerecht und antidemokratisch. Denn das Vermögen ihrer Großeltern und Urgroßeltern ist nur deshalb in der Familie, weil viele tausend Menschen für die Familienunternehmen gearbeitet haben.

Dadurch konnten die Firmen viel Geld verdienen, aber die Arbeiter*innen haben davon nur wenig profitiert. Marlene Engelhorn setzt sich mit anderen überdurchschnittlich reichen Menschen, dafür ein, dass Erbschaften und Schenkungen stärker besteuert werden und dass Steuern auch auf Vermögen gezahlt werden müssen.

Und Marlene hat es dann so wie Josef aus der Bibel gemacht: Sie hat 25 Millionen Euro verschenkt und dem "Guten Rat für Rückverteilung" zur Verfügung gestellt. Dieser Bürgerrat hat darüber beraten, wie das Geld verteilt wird. Er wurde dabei von Soziolog*innen begleitet. Marlene Engelhorn selbst war nicht dabei und sie hatte auch kein Mitspracherecht, an wen das Geld verteilt wird.

Die Initiative "taxmenow" möchte eine gerechtere Gesellschaft.

Wir wünschen uns eine Gesellschaft, in der Zugang zu Öffentlichkeit und Medien nicht von Vermögen oder Klassenzugehörigkeit abhängt. Uns ist jedoch bewusst, dass wir allein aus diesem Grund erhöhte Aufmerksamkeit bekommen. In diesem Spannungsfeld wollen wir unsere Position machtkritisch nutzen. Wir finden es wichtig, dass Vermögende nicht zu den Ungerechtigkeiten, von denen sie profitieren, schweigen und sich stattdessen solidarisch an der öffentlichen Diskussion beteiligen.

Wir wollen Wohlstand, Teilhabe und soziale Sicherheit für alle. Die Voraussetzung dafür ist ein starkes und gerechtes Steuersystem, das auf demokratische und transparente Weise für Umverteilung sorgt und durch die Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen das Gemeinwohl stärkt.[2]

Das ist ein bisschen wie bei Josef: "Er legte das Geld den Aposteln zu Füßen". Hier wird bildhaft gemacht, dass die Besitzer des Geldes die Macht über ihr Vermögen abgeben. Die Entscheidung, was damit passiert, liegt bei den Aposteln, nicht bei den Geldgeber*innen selbst.

Auch Josef scheint eine gerechte Gemeinschaft zu wollen, als er den Aposteln sein Geld bringt. Die Apostel genießen ein besonders hohes Ansehen – wahrscheinlich, weil sie zum engsten Kreis von Jesus gehören und mit ihm so viel erlebt haben. Sie halten die Werte, die Jesus gelebt hat, nach seinem Tod weiter lebendig. Darum war es auch ihre Aufgabe und Verantwortung, das Geld an die Bedürftigen zu verteilen.

Die Landbevölkerung im damaligen Palästina war durch die Besatzung der Römer stark verarmt und ganz unten in der Hierarchie und damit hatten sie kaum Ansehen. Jesus hat mit seiner Predigt vom Gottessreich dieses System durchbrochen. Die Hoffnung auf dieses Reich, in dem die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein werden, die tragen seine Jünger weiter. Und die ersten christlichen Gemeinden leben danach: Niemand soll hungern und die, die in Not sind, werden von der Gemeinschaft unterstützt. Damit knüpfen die Christ*innen auch an alte Tora-Gebote an: Dort gibt es alle sieben Jahre das Sabbatjahr. Ein Schuldenerlass, damit Schulden nicht Generation für Generation weiter gegeben werden, sondern alle die Möglichkeit haben, der Schuldenlast zu entkommen. Damit konnte sich auf der anderen Seite auch kein übermäßiges Vermögen anhäufen. Ziel war es, dass niemand im Volk Israel verarmen sollte. Im Alten Orient war es verbreitet, Schulden zu erlassen, wenn ein neuer König an die Macht kam. An dieser Tradition orientiert sich das Tora-Gebot mit dem Sabbatjahr. Und es gibt weitere Gebote, die Schutz vor Verarmung vorsehen und die Versorgung von Bedürftigen durch die Gemeinschaft. Die christlichen Gemeinden knüpfen an dieser Tradition an, die durch Jesus wieder neu belebt wurde.

Die Menschen, die zum Glauben gekommen waren, trafen sich regelmäßig und ließen sich von den Aposteln unterweisen. Sie lebten in enger Gemeinschaft, brachen das Brot miteinander und beteten. Tag für Tag versammelten sie sich als Gemeinschaft im Tempel. In den Häusern hielten sie die Feier des Brotbrechens. Voller Freude und in aufrichtiger Herzlichkeit aßen sie miteinander das Mahl. (Apg 2,42.46)

…und alle werden satt

Das Herzstück der ersten christlichen Gemeinden: Zusammen Essen, von Jesus erzählen und das Leben teilen. Weil es dafür in den Synagogen damals keinen Raum gibt, treffen sie sich in ihren privaten Häusern. Schon damals haben Mitglieder ihr Privateigentum für die Gemeinschaft zur Verfügung gestellt. Zumindest auf Zeit. Und alle haben zusammen gegessen. Essen geteilt. Sodass alle satt werden, egal ob jemand viel oder wenig oder gar nichts mitgebracht hat. Für diese Essen wurde das Geld von Josef und anderen Spender*innen gebraucht.

Bei diesen Treffen war es egal, aus welcher Schicht man kam, ob Sklavin oder Hausbesitzer – alle saßen an einem Tisch und bekamen das gleiche zu essen.

Diese Tradition lebt bis heute fort. In den letzten Jahren sind in Deutschland immer mehr "Vesperkirchen" entstanden, in denen Menschen gegen eine Spende oder kostenfrei ein warmes Mittagessen bekommen.

In der Auferstehungskirche in München gibt es das Projekt "Westend kocht und mehr". Einmal im Monat kommen gut 20 Menschen und kochen zusammen. Manche kommen direkt nach ihrem Feierabend, so wie Monika. Sie ist Kunsthistorikerin und arbeitet in einem Museum. Neben ihr steht Rolf. Er hat schon lange keine Arbeitsstelle mehr gehabt. Unter Anleitung eines Profikochs schneiden sie gemeinsam Petersilie, füllen Paprikaschoten und braten Zwiebeln an. Am Ende steht immer ein reichhaltiges Buffet. Die 80 Gäste, die jeden Monat kommen, werden hier locker satt. Sie suchen Gemeinschaft und Austausch mit anderen und viele auch eine warme Mahlzeit. Alle sitzen an einer langen Tafel im Kirchenraum. Am Ende wird zusammen aufgeräumt. Hier wird nicht nur der Magen satt, sondern auch die Seele. Finanziert wird das Projekt durch die Kirchengemeinde und einem diakonischen Verein. Hier wird ein Stück Ideal der ersten Christ*innen gelebt.

Give a little bit…

Ich gebe dir ein kleines Stück meines Lebens

Dann gib du mir ein klein wenig

Gib mir ein klein wenig von deiner Zeit

Give a little bit…

Kirche als Ort, wo geteilt wird

Menschen wir Marlene Engelhorn und Josef aus der ersten christlichen Gemeinde beeindrucken mich! So radikal denken und handeln und nicht an den eigenen Vorteil denken, nicht den eigenen Nutzen in den Vordergrund stellen. Ich glaube, dass das der richtige Weg für unsere Gesellschaft ist. Das wird eine Gesellschaft, in der alle in ihren Bedürfnissen gesehen werden und Hilfe bekommen. Die Idee ist alt und ebenso alt ist der ständige Kampf um den eigenen Status. Es scheint, dass beides nicht zusammenpasst. Und im Moment gewinnt das Prinzip "Statuskampf": ich muss sehen, wo ich bleibe, sonst wird mir noch mehr weggenommen.

In mir wehrt sich vieles dagegen und zugleich mache ich mit.

Da immer wieder auszubrechen, das möchte ich mit anderen gemeinsam, denn ich glaube: zusammen fällt das leichter. Und dazu braucht es die bunte Mischung aus allen Schichten und Generationen.

Ich wünsche mir, dass unsere Kirchengemeinden so ein Ort sind: an dem es anders läuft als in der Gesellschaft.

Die Geschichte von Josef und von den ersten Christ*innen ist so eine Es-geht-anders-Geschichte. Sie fordert uns auf, heute einen Gegenpol zu bilden. Einen Ort zu schaffen, an dem wir den alten Traum einer gleichberechtigten Gemeinschaft leben.

Wir Kirchen besitzen selbst Vermögen und Gebäude. Die müssen wir verantwortungsvoll verwalten und denen zur Verfügung stellen, die sie brauchen. Die bedürftig sind. Und damit meine ich nicht nur materiell bedürftig, sondern: die Sehnsucht nach ehrlichen Beziehungen haben, nach Gemeinschaft, nach Angesehenwerden. Als Kirche und Gemeinde müssen wir ein Ort sein, an dem Menschen aus allen Schichten zusammenkommen und das Leben teilen. Wer Kirchensteuern zahlt, finanziert das solidarisch: die, die mehr verdienen und damit mehr Steuern zahlen, zahlen anteilig auch mehr Kirchensteuern. Und so können die Kirchen Menschen unterstützen, die zu wenig zum Leben haben. Und darüber hinaus unerfüllte Sehnsucht haben, bedürftig sind.

Ich als Pfarrerin trage gemeinsame mit unserem Kirchenvorstand damit eine große Verantwortung und es ist gut, dass diese Verantwortung auf mehreren Schultern liegt.

Zurück zu den Frauen, die Donnerstagnachmittag bei uns im Pfarrbüro stehen. Sie kommen nur für ein paar Minuten und ein paar Sätze vorbei. Manche sind aus der Ukraine geflohen, andere leben schön länger in Deutschland, hier geboren ist niemand. Donnerstags öffnet sich hier auf einmal die Tür in eine andere Welt, obwohl wir alle im gleichen Stadtviertel wohnen.

Die meisten, die sich bei uns in der Gemeinde ehrenamtlich engagieren, kennen die Frauen nicht. Eine echte Gemeinschaft sind wir nicht. Denn so sind wir Menschen: Wir gesellen uns gerne zu denen, die uns ähnlich sind. Ähnlich gebildet, ähnlich darin, wie viel Geld wir verdienen. Und - klar - meine Lebenswirklichkeit ist weit weg von den Frauen, die sich Lebensmittel bei uns abholen. Die Idee, dass sich bei uns Menschen aus allen Schichten treffen, ist eine alte Idee und von Gott so für unser Zusammenleben gewollt. Nur ist sie leider noch keine Realität, auch wenn Kirchen das gerne von sich selbst behaupten.

Das ist eigentlich unsere Aufgabe: Über Klassen und Grenzen hinweg Essen und Leben teilen. Und da gibt es gerade viel zu tun.

Bei uns in der Kirchengemeinde ist das Erbe bald aufgebraucht, mit dem wir die Lebensmittel kaufen. Aber der Kirchenvorstand hat bereits beschlossen, weiterhin Geld dafür zur Verfügung zu stellen.

Wir wissen: Wir ändern mit der Tüte voll Spaghetti, Kichererbsen und Haferflocken nicht die schlechte Ausgangslage, in der die Frauen leben. Aber vielleicht nehmen wir ihnen ein kleines Stück Sorge in der Woche. Und die Frauen erleben: Hey, die sehen mich und was ich brauche.

Das ist die Vision:

Die ganze Gemeinde war ein Herz und eine Seele. Keiner betrachtete etwas von seinem Besitz als sein persönliches Eigentum. Vielmehr gehörte alles, was sie hatten, ihnen allen gemeinsam.

Allen gemeinsam. Tief in mir drin weiß ich: Es ist so. Und ich erkenne das wieder in den alten Geboten in der Tora und bei Jesus. Und bei den ersten Christi*innen wie Josef.

Wie wäre das: nicht mehr Meins oder Deins zu denken, sondern: Deins, wenn du es gerade brauchst. Und damit ganz einfach Gottes Gebot erfüllen. Dazu hat das GRIPS Theater Berlin ein Lied geschrieben. Für ein Kinder-Theaterstück in den 70er Jahren.

Meins oder deins? Nein, am besten wäre: Meins und Deins!

[1] U.a. zu hören im ARD Radiofeature "Überreichtum – Wie Vermögensungleichheit Demokratie angreift" vom 30.03.2026. ardsounds.de (abgerufen am 09.05.2026, 18:05 Uhr)

[2] Zitiert mit freundlicher Genehmigung von der Website taxmenow.eu

Die Evangelische Morgenfeier

"Eine halbe Stunde zum Atemholen, Nachdenken und Besinnen" - der Radiosender Bayern 1 spielt die Evangelische Morgenfeier für seine Hörer:innen immer sonntags von 10.05 bis 10.30 Uhr. Dabei haben Pfarrer:innen aus ganz Bayern das Wort. "Es geht um persönliche Erfahrungen mit dem Glauben, die Dinge des Lebens - um Gott und die Welt."

Sonntagsblatt.de veröffentlicht die Evangelische Morgenfeier im Wortlaut jeden Sonntagvormittag an dieser Stelle.