Israel
Anfang Dezember hat der Weihnachtsmann eine kleine Pause am Toten Meer in Israel gemacht. Wie es dazu kam, erfahren Sie hier.
Der Weihnachtsmann grüßt vom Toten Meer
Der einzige "offizielle" Weihnachtsmann in Israel sendet einen digitalen Gruß zu Weihnachten an alle Christen.

Den tiefsten Punkt der Erde, das Tote Meer in Israel mit seinem einzigartigen Heilklima, hat der Weihnachtsmann diese Woche "besucht". Dahinter steckt Issa Kassissieh. Er ist 42 Jahre alt, stammt aus der Jerusalemer Altstadt und ist eigentlich Basketballtrainer von Beruf.

Gleichzeitig arbeitet Kassissieh als einziger professioneller Weihnachtsmann in Israel. Um Touristen auf die Region aufmerksam zu machen, hatte Kassissieh die Idee, auf dem Toten Meer zu posieren. Gemeinsam mit dem israelischen Ministerium für Tourismus realisierte er das Projekt. Daraus entstand ein Video, in dem der Weihnachtsmann vom Toten Meer aus grüßt.

Gedreht wurde um halb sechs Uhr morgens als die Temperaturen noch erträglich waren, um Kassissieh in seinem Weihnachtsmann-Dress trotz Wüstenklima nicht zu sehr ins Schwitzen zu bringen.

"Ho, Ho, Ho aus dem Holyland"

Am Toten Meer hat es auch im Dezember immer noch weit über 20 Grad. Beim Dreh ließ der israelische Weihnachtsmann sich auf dem extrem salzhaltigen Wasser treiben und befestigte für kurze Zeit einen Weihnachtsbaum im Wasser.  Sein Gruß aus dem Heiligen Land gilt allen Pilgern, Christen, Studienreisenden und Erholungssuchenden, die dieses Jahr wegen Corona nicht ins Heilige Land reisen konnten.

Seit es Aussicht auf einen Impfstoff gibt, steigt jedoch die Hoffnung, dass Touristen bald wieder nach Israel reisen können. Viele Gruppen haben jetzt bereits für Oktober 2021 gebucht, sodass zu der Zeit die großen Hotels so gut wie ausgebucht sind.

Das Tote Meer

In der Gegend rund um das Tote Meer befinden sich zahlreiche historische Stätten und biblische Orte, wie Masada, die Festung des Herodes, Qumran, der Fundort der berühmten Schriftrollen, Ein Gedi, der Ort, an dem sich David versteckt hielt, Sodom und Gomorrah.

Normalerweise begegnet man hier zahlreichen Touristen um diese Zeit. Doch Ende 2020 gibt es bis auf ein paar erholungssuchende Israelis keine Gäste. Wegen der Corona-Pandemie ist der Tourismus in Israel seit dem 1. März dieses Jahr um 90 % zurückgegangen.

Weitere Artikel zum Thema:

Deutsch-israelische Freundschaft

Neri Ereli am Toten Meer
Neri Ereli wohnt in der Oase Ein Gedi am Toten Meer. Er ist der Sohn des Bad Kissingers Hans-Josef Ehrlich, der vor 20 Jahren eine Partnerschaft zwischen dem israelischen Ort und Bad Kissingen gegründet hat, aus der viele lebendige Freundschaften entstanden sind. Was Neri davon hält, erzählt er auf einer Jeep-Tour durch die Negev Wüste.

Israel & Palästina

Im Heiligen Land, wo sich die ganze Weihnachtsgeschichte abgespielt hat, verläuft der Alltag in der Weihnachtszeit ganz normal. Unter der mehrheitlich jüdischen und arabischen Bevölkerung gibt es nur wenige Christen und so spielen Advent und Weihnachten im öffentlichen Raum keine große Rolle. Wie die deutsche evangelische Gemeinde in Jerusalem trotzdem in Weihnachtstimmung kommt, erfahren Sie hier.

„Sonntags“ – Der kompakte Überblick

Starten Sie mit unserem Newsletter in die Woche.

 
Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis.*

efa