Martina Klecha

Martina Klecha

Martina Klecha, geboren 1961 und seit April 1991 beim Evangelischen Presseverband angestellt.

Wir von der efa produzieren Radiobeiträge zu kirchlichen, sozialen und kulturellen Themen für die privaten lokalen Radios in ganz Bayern und Antenne Bayern. Ich bin ein Fan von Austausch und crossmedialem Arbeiten. Meine Leidenschaft gilt der jüdischen Religion und Israel. Schon während meines Theologie - Studiums habe ich erkannt, wie eng Christentum und Judentum miteinander verbunden sind.

Wenn ihr wollt, ist es kein Traum
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Israel & Palästina

Im Heiligen Land, wo sich die ganze Weihnachtsgeschichte abgespielt hat, verläuft der Alltag in der Weihnachtszeit ganz normal. Unter der mehrheitlich jüdischen und arabischen Bevölkerung gibt es nur wenige Christen und so spielen Advent und Weihnachten im öffentlichen Raum keine große Rolle. Wie die deutsche evangelische Gemeinde in Jerusalem trotzdem in Weihnachtstimmung kommt, erfahren Sie hier.

Israel & Palästina

Auf dem Ölberg, an der höchsten Stelle Jerusalems, steht die evangelische Himmelfahrtkirche - und in ihrem Turm läuten deutsche Glocken. Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts waren sie ein Geschenk des deutschen Kaisers Willhelm II. und seiner Frau Auguste Viktoria. Nun sind die Glocken in die Jahre gekommen und mussten restauriert werden - von dem Passauer Glockenexperten Rudolf Perner.

Jüdische Feste

Schofar
Für Juden auf der ganzen Welt beginnt am 30. September 2019 das Jahr 5780. Gefeiert wird, wie an allen jüdischen Festen, bereits am Vorabend mit einem großen Festmahl, bei dem Honig und ein Granatapfel nicht fehlen dürfen. Warum das so ist und was genau am jüdischen Neujahr gefeiert wird, erklären der Münchner Rabbi Steven Langnas und der in der bayerischen Landeshauptstadt lebende israelische Blogger Asaf Erlich.

Jüdische Feste

Zur Zeit besteht das jüdische Leben fast nur aus Feiertagen. Ende September war das Neujahrsfest, Rosch Haschana. Dann folgte der Jom Kippur, der höchste und heiligste Feiertag mit Fasten und Beten. Und ab 13. Oktober wird das achttägige Laubhüttenfest gefeiert. Jetzt verbringt Rabbi Langnas viel Zeit in einer kleinen Hütte im Garten. Warum er das tut, hören Sie hier:

Religiöse Feiertage

25 Stunden lang nichts essen, nichts trinken, nicht rauchen, nicht duschen, nur nachdenken über sich selbst und über das, was man falsch gemacht hat. Daran halten sich Juden auf der ganzen Welt ab Dienstagabend. Am 9.10. ist Jom Kippur, der große Versöhnungstag, und er beginnt wie alle Feiertage im Judentum am Vorabend. Rabbi Langnas erkärt, warum der Feiertag für die jüdische Seele so wichtig ist:

Jüdische Geschichte in Deutschland

Dani Mire aus der Hafenstadt Haifa ist Reiseleiter in Israel. Regelmäßig führt er auch Gruppen der Sonntagsblatt-Leserreisen in seiner Muttersprache Deutsch durch das Heilige Land. Doch erst als ihn eine Initiative aus Aalen kontaktiert und zur Stolpersteinlegung für seine engsten Angehörigen nach Baden-Württemberg einlädt, taucht der 67-Jährige tiefer in seine deutsch-israelische Vergangenheit ein.

Jüdische Feste

Christen feiern Pfingsten, weil die Jünger Jesu an diesem Tag den Heiligen Geist empfangen haben. Sie waren damals alle nach Jerusalem gepilgert zu einem wichtigen jüdischen Fest: Schawuot. Das Fest feiern Juden bis heute. Dieses Jahr beginnt es am Samstagabend, den 8. Juni 2019, und fällt mit Pfingsten zusammen. Hören Sie rein:

Jüdische Feste

Dieses Jahr fallen das jüdische Pessachfest und das christliche Ostern zusammen. Am Karfreitagabend beginnt das achttägige Fest mit dem feierlichen Sederabend. Den hat auch Jesus damals kurz vor seinem Tod in Jerusalem gefeiert. Mit seinen Jüngern versammelte er sich zum traditionellen Seder-Mahl, so wie jüdische Familien das bis heute machen.

Antisemitismus

Persisch ist er, deutsch und israelisch. Die Heimatminister dieser Welt bekommen bei so einem Schnappatmung. Die Kurzfassung seines Lebens: von der Straßengang im Berliner Wedding zum Pressesprecher der israelischen Armee. Arye Sharuz Shalicar kennt sich ganz gut damit aus, zwischen allen Stühlen zu sitzen. Sein jüngstes Buch "Der neu-deutsche Antisemit" ist eine Abrechnung mit dem aufflammenden Antisemitismus in Deutschland – knapp 75 Jahre nach dem Ende des Holocaust.