8.03.2020
Öffentliche Räume

Wie bleibt München lebenswert? Großangelegte Studie startet ab Montag

Wie bleibt München trotz steigender Einwohnerzahl und veränderter Nutzungsansprüche lebenswert? Die Stadt München befragt ab Montag 20.000 Personen ab 14 Jahren zufällig.
München Frauenkirche Marienplatz Innenstadt

Zur Nutzung öffentlicher Freiräume werden ab heute (5. März) 20.000 Münchner Bürger befragt. In einer Online-Erhebung sollen sie Auskunft geben, wie sie Parks, Plätze, Straßen und Erholungslandschaften nutzen, wie die Stadt München mitteilte.

Den Fragen, welche Anforderungen und Bedürfnisse die Bürger haben und welche Nutzergruppen es gibt, will sie mit der umfassenden sozialräumlichen Studie auf den Grund gehen.

Bis zum Jahr 2040 werde die Einwohnerzahl der Landeshauptstadt den Prognosen nach weiter steigen, womit "qualitätsvolle öffentliche Räume" immer wichtiger würden, hieß es.

Der Klimawandel, sich verändernde Lebensstile und "Trends wie die Digitalisierung" veränderten die Nutzungsansprüche an diese Räume, teilte die Stadt mit.

Auch die Tatsache, dass es immer mehr ältere Menschen sowie immer mehr Kinder und neue Mitbürger gebe, trage dazu bei. Hinzu kämen immer dichter werdende Quartiere und eine steigende Flächenkonkurrenz zwischen Wohnen, Freizeit und Verkehr.

All das fließe in die Studie zu Nutzungsmustern mit ein, die Lösungsansätze aufzeigen soll, damit München eine lebenswerte Stadt bleibe.

Die 20.000 Personen ab 14 Jahren - darunter 2.500 mit einer Körper- oder Sinnesbehinderung - werden laut Mitteilung zufällig aus dem Einwohnermelderegister gezogen oder durch das Zentrum Bayern Familie und Soziales bereitgestellt, die Teilnahme ist freiwillig. Menschen ab 65 Jahren und solche mit einer Behinderung ab Grad 50 erhalten den Fragebogen per Post.

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