14.03.2020
Fastenaktion

Sieben Wochen ohne Pessimismus: Wie Optimismus gelernt werden kann

Forscher haben herausgefunden, dass Optimisten länger und gesünder leben. Sie sind happy und erfolgreich. Und diese positive Lebenseinstellung macht sich die evangelische Kirche bis Ostern zunutze. Mit der Fastenaktion "Zuversicht – 7 Wochen ohne Pessimismus“ können wir lernen, optimistischer zu sein. Wie, weiß unsere Autorin Britta Hundesrügge.
Der Psychologe Wolfgang Pollmann aus Kempten gibt Tipps, wie man lernen kann, optimistischer durchs Leben zu gehen. Ein Beitrag von Britta Hundesrügge.

"Also im Allgemeinen sind Optimisten happy, gesund und erfolgreich," so der Optimismus-Forscher Wolfgang Pollmann. Er weiß außerdem, dass Optimisten länger und gesünder leben. Und daran erkennen wir einen Optimisten:

"Optimisten wirken emotional gelöst und strahlen eher. Das muss aber nicht heißen,  dass jemand, der ein ernstes Gesicht macht nicht auch optimistische Einstellungen hat."

Die evangelische Kirche will mit der Fastenaktion den Menschen ein gutes Gefühl geben, damit sie optimistisch in die Zukunft schauen. Jeder von uns kann dazu beitragen, zum Beispiel durch gute Taten wie Babysitten beim Nachbarn oder der Oma beim Einkaufen helfen. Pessimisten sollen aber auf keinen Fall verdammt werden, denn ein Stück Pessimismus tut gut:

"Also ich würde dazu raten, dass man durchaus auch pessimistische Gedankengänge beibehält, weil es einfach realitätsnah ist und man sonst zu risikoreich im Leben agieren würde."

Optimismus macht einfach mehr Spaß und ist auch erlernbar, verrät Experte Wolfgang Pollmann und rät Eltern, sie sollten: "Kinder ermutigen, Dinge zu wagen, wenn sie Bedenken haben, Geduld zeigen und auch mit Niederlagen nicht zu dramatisch umzugehen."

Und immer wieder zu den Kleinen sagen: Ich habe dich ganz doll lieb!

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efa