Hollywood

Feministischer Jesusfilm

Markus Springer Mi, 14.03.2018 - 15:00
Jesus (Joaquin Phoenix) tauft Maria Magdalena (Rooney Mara).
Der australische Regisseur Garth Davis erzählt in "Maria Magdalena" die Jesusgeschichte aus feministischer Perspektive. Und muss dabei den Vergleich mit den großen Vorbildern Pasolini, Scorsese oder Mel Gibson nicht scheuen. Joaquin Phoenix als Jesus wäre ein Oscar-Kandidat – wenn der Film nicht ausgerechnet in den Strudel des Missbrauchs-Skandals um Hollywood-Produzent Harvey Weinstein geraten wäre.

Flucht im Heißluftballon

Sandra Martin Mo, 21.08.2017 - 16:15
Der Fluchtballons liegt derzeit in der Frankenhalle in Naila
Letztlich sind es nur bunte Stoffbahnen, aber sie schrieben Geschichte: Mit ihrer Hilfe gelang die wohl spektakulärste Flucht aus der damaligen DDR. Der Heißluftballon aus Naila soll ins Museum für Bayerische Geschichte.

Von Menschen und Monstern

Markus Springer Don, 18.05.2017 - 11:42
»Alien: Covenant«: Michael Fassbender spielt in einer Doppelrolle die Androiden Walter und David.
"Alien" – ein Film, mit dem Regisseur Ridley Scott 1979 Kinogeschichte schrieb. Mit "Alien: Covenant" ab 18. Mai im Kino erweitert der bald 80-jährige Scott das Weltraum-Grusel-Epos um eine Vorgeschichte. Es geht um Schöpfer, Geschöpfe, viele weitere religiöse Bezüge – und natürlich fließt wieder eine Menge Blut. Sich selbst zu übertreffen gelingt Scott aber leider nicht.

Hollywood

Markus Springer So, 27.11.2016 - 18:26
»Unsere Welt ist eine Katastrophe«: Kirk Douglas (Foto aus dem Jahr 2011).
Er war Odysseus, Vincent van Gogh und der aufrührerische Sklave "Spartacus". Unabhängigkeit ist Kirk Douglas immer wichtig gewesen. Der Sohn russischer Einwanderer hat sich alles selbst erkämpft - und einen Großteil seines Vermögens gespendet.

Nominiert, und doch nicht nominiert

Crossmedia Sa, 08.03.2014 - 11:48
aufgeschlagene Bibel
Als in Los Angeles die Oscars vergeben wurden, hofften in fast allen Kategorien vom "Besten Hauptdarsteller" bis zum "Besten Schnitt" jeweils fünf Nominierte auf den prestigeträchtigsten US-Filmpreis. Beim "Besten Filmsong" waren es nur vier. Es fehlte: ein deutsches Kirchenlied, dessen Hollywood-Geschichte irgendwo zwischen Schlesien, Württemberg, Pennsylvania und Kalifornien beginnt.