München (epd). Angesichts des bevorstehenden Halloween-Fests (31. Oktober) warnen Medienpädagogen vor zu viel gruseligem TV-Konsum für Kinder. Damit der Spaß an Hexen, Zombies und Monstern nicht in Albträumen ende, sollten Eltern auf altersgerechte Sendungen achten, heißt es in den aktuellen Tipps des Programmratgebers "Flimmo" (München) vom Montag. Filme mit Gruselfaktor könnten Kinder schnell überfordern.
Jüngere würden manchmal schon dunkle Schatten oder laute Geräusche ängstigen. Ältere könnten dagegen mit einem gewissen Maß an Nervenkitzel durchaus umgehen, hieß es. Wo die Grenze liege, sei bei jedem Kind unterschiedlich. Eltern sollten daher aufmerksam beobachten, wie viel Spannung der Nachwuchs vertrage und Gruselgeschichten am besten gemeinsam schauen. Horrorfilme für Erwachsene seien grundsätzlich für Kinder aller Altersstufen tabu.
In einem Halloween-Special hat "Flimmo", ein Projekt des Vereins Programmberatung für Eltern, dem elf Landesmedienanstalten, die Stiftung Medienpädagogik Bayern der BLM und das Internationale Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) angehören, kindgerechte Filme und Serien zusammengestellt, die rund um den 31. Oktober zu sehen sind. So eigne sich das Halloween-Special der "Sendung mit dem Elefanten" für Kinder ab drei Jahren, der Spielfilm "Das kleine Gespenst" (2013) für Gruselfans ab fünf Jahren. Und Checker Tobis "Ekel Check" (KIKA) sollten erst Siebenjährige anschauen. Auf flimmo.de gibt es außerdem eine Auswahl an YouTube-Videos mit Liedern, Life-Hacks und Bastelideen rund ums Geisterfest.