Augsburg (epd). Das Jüdische Museum Augsburg Schwaben zeigt ab kommendem Freitag (29. Oktober) wieder eine sogenannte Intervention in seiner Dauerausstellung in der Innenstadt. Das "kritische Hinterfragen der eigenen Arbeit und das Aufzeigen neuer Perspektiven" sei dem Museum ein wichtiges Anliegen, teilte die Einrichtung zum baldigen Start der Intervention "Judenbilder" am Donnerstag mit. In fünf Vitrinen in der Dauerausstellung seien "jüdische Objekte" zwischen Tradition und Nostalgie, Klischee und Identität ausgestellt, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die "Jüdischen Objekte" - etwa eine Spielzeug-Torarolle aus Plüsch, eine Puppe mit Gebetsschal (Tallit) oder ein Spielzeugschränkchen - seien "ebenso Spiegel jüdischer Identität in der Diaspora" wie die Wahrnehmung von Jüdinnen und Juden durch ihre nichtjüdische Umwelt. Das Bild der nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft auf Jüdinnen und Juden ist den Angaben zufolge "von Erwartungshaltungen bestimmt, von Vorstellungen, was jüdisch ist und was nicht". Die Intervention "Judenbilder" wird bis Anfang September kommenden Jahres gezeigt.

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