München (epd). YouTube und Soziale Medien haben auch bei Gesundheitsthemen für junge Leute die Nase vorn: Eine Studie der Technischen Universität (TU) München und der Hochschule Fulda habe ergeben, dass 22 Prozent der Schülerinnen und Schüler zwischen neun und 18 Jahren sich mindestens einmal pro Woche auf YouTube über Gesundheitsthemen informiere, teilte der bayerische Landesverband der Barmer-Krankenkasse am Freitag mit. Auch Messenger-Dienste und Social Media-Kanäle seien für Jugendliche wichtige Quellen für Gesundheitsinfos.
Die Inhalte solcher Kanäle könnten allerdings "relativ häufig auch zweifelhafter Natur" sein, sagte Alfred Kindshofer, Landesgeschäftsführer der Barmer in Bayern, laut Pressemitteilung. Deshalb biete die Organisation das Präventionsprojekt "Durchblickt!" für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern an. Es stelle Material zu Digitalthemen im Gesundheitsbereich für den Schulunterricht bereit.