München (epd). Vor dem neuen Schuljahr in Bayern hat der Bayerische Jugendring (BJR) auf die Möglichkeit für einen Schülerinnen- und Schüleraustausch in allen Schulformen hingewiesen. "Schüleraustausch ist nicht nur für Gymnasien da. Auch für Grundschulen, Mittelschulen, Förderschulen, berufliche Schulen und Realschulen gibt es vielfältige Austauschmöglichkeiten", sagte BJR-Präsident Philipp Seitz laut Mitteilung. Ein Schüleraustausch verändere den Blick auf die Welt und wirke sich langfristig positiv auf die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit aus.

"Diese Chance sollte nicht davon abhängen, welche Schule ein junger Mensch besucht oder ob seine Eltern sich den Auslandsaufenthalt leisten können", so Seitz. Fördervereine und Stipendien wie "Botschafter Bayerns" könnten helfen. Auch über das EU-Förderprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport (Erasmus+) könnten günstige Angebote entstehen. "Nicht zuletzt eröffnen auch geförderte außerschulische Jugendbegegnungen Wege ins Ausland." Auch eine Behinderung müsse kein Hindernis sein.

Unterstützung bei der Planung

Der Bayerische Jugendring sei seit mehr als 70 Jahren zentrale Anlaufstelle für internationalen Schulaustausch in Bayern, hieß es. Er fördert und berät Schulen, Lehrkräfte und Jugendliche. Alle bayerischen Schulen können Förderanträge stellen. Der BJR helfe bei Partnerschulen, Methoden und Programmplanung und biete Seminare an. Nicht-gymnasiale Schulformen nehme der BJR besonders in den Blick.