Nürnberg (epd). Schulklassen sollten trotz der Coronabeschränkungen ins Theater gehen können. Das hat der Arbeitskreis der Kinder- und Jugendtheater am Mittwoch in einem offenen Brief an den bayerischen Kultusminister Michael Piazolo (FW) gefordert. Wenn die Schulen geöffnet blieben, sollte Kindern auch kulturelle Teilhabe durch den Besuch von geschlossenen Schulvorstellungen möglich sein, schreiben die Vertreterinnen und Vertreter der Kinder- und Jugendtheater in Bayern und die Intendanten des Deutschen Bühnenverein Landesverband Bayern.

Kinder und Jugendliche dürften gerade jetzt nicht von der Teilhabe an Kunst und Kultur abgehalten werden, das sagten auch Kinder- und Jugendpsychologen und Vertreter der Stiko, begründen die Theater ihren Appell. Sie brauchten das gemeinsame Erleben mit gleichaltrigen Kindern. "Sie spüren die angespannte Lage um sie herum sehr deutlich und brauchen Ventile und positive Erlebnisse, um damit ein wenig besser zurecht zu kommen", heißt es in dem Brief.

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