Landshut (epd). Im Staatsarchiv Landshut wird ab diesen Freitag (22. Oktober) die Ausstellung "Die Burg brennt" gezeigt. In der Nacht auf den 21. Oktober 1961 verwüstete ein Brand die Burg Trausnitz und das damals dort untergebrachte Staatsarchiv. Zum 60. Jahrestag setzt sich das Staatsarchiv mit der Landshuter Katastrophe von damals, den Ursachen und Folgen des Brandes auseinander, teilte die Generaldirektion der Staatlichen Archive in Bayern am Montag mit.

Die Ausstellung schildere das Brandgeschehen und dessen juristische Aufarbeitung. In den Flammen gingen wesentliche Kulturgüter unter, der Brand verursachte Schäden und Lücken an einmaligen Archivalien des Staatsarchivs und zerstörte Ausstattung und Architektur des Fürstenbaus der Burg Trausnitz. Die Anstrengungen der staatlichen Archive und der Schlösserverwaltung zur Behebung der Schäden dauern laut Mitteilung bis heute an.

Besonders die mittlerweile aus der Erinnerung der Landshuter Bevölkerung fast verschwundene frühere künstlerische Gestaltung der Burg werde durch alte Fotografien und einige wenige aus dem Brandschutt geborgene Relikte wieder ins Gedächtnis gerufen. Hierzu gehören die farbenfrohen fürstlichen Zimmerfluchten aus Spätrenaissance und Barock und das prunkvolle "Absteigquartier" König Ludwigs II. aus den 1870er Jahren. Die Ausstellung ist bis zum 23. Dezember 2021 im Staatsarchiv Landshut zu sehen.

„Sonntags“ – Der kompakte Überblick

Starten Sie mit unserem Newsletter in die Woche.

 
Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis.*