Augsburg (epd). Bilder der Künstlerin Marlis Glaser zu jüdischen Ritualen, Traditionen und Feiertagen zeigt die Israelitischen Kultusgemeinde Augsburg gemeinsam mit der Stadt Augsburg im Haus St. Ulrich in einer Ausstellung. Die Schau mit dem Titel "Blüten und Neumond, Gebete und Portraits" anlässlich des Gedenkjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" wird am Sonntag (17. Oktober) um 15 Uhr eröffnet, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Marlis Glaser studierte Malerei an der Hochschule für Gestaltung in Bremen und an der Akademie der Künste in Hamburg. Seit 1985 ist sie als freiberufliche Künstlerin tätig, heißt es in der Mitteilung. Ihre Arbeiten seien teilweise gegenständlich, teilweise abstrakt und voller symbolischer Zuordnungen. Sie habe einen starken bildkünstlerischen Bezug zur jüdischen Tradition, indem ihre Werke oft Texte und Zitate aus der Tora oder der hebräischen Literatur enthalten und mit diesen eine Einheit bildeten, heißt es. Auch jüdische Lebensgeschichten oder die Lyrik von Else Lasker-Schüler seien Inspirationsquellen für ihre Bildsprache auf hellem, leuchtendem Grund.

Zur Ausstellungseröffnung spricht Professor Hanspeter Heinz von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, in das Thema der Ausstellung einführen werde Rabbiner Tom Kucera (München). Die Ausstellung wird bis 21. November jeweils Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr und am Sonntag von 8 bis14 Uhr zu sehen sein.

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