München (epd). Kirchliche Mitarbeitende müssen nach Expertenüberzeugung digital kompetent sein. Um das Evangelium heutzutage authentisch zu kommunizieren, brauche es entsprechende Kenntnisse, teilten die Macher von "ChurchDigiComp 1.0" am Montag mit. Kirchliche Mitarbeitende sollten in der Lage sein, die digitalen Lebenswelten ihrer Bezugsgruppen zu verstehen.
Der "ChurchDigiComp 1.0 - Referenzrahmen für Mitarbeitende in kirchlichen Kontexten" wird herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Jugend in Deutschland e.V. (aej), der Domberg-Akademie - Stiftung Erwachsenenbildung der Erzdiözese München und Freising und dem Studienzentrum für evangelische Jugendarbeit in Josefstal.
Das Papier solle den kirchlichen Mitarbeitenden dabei helfen, sich auf den digitalen Wandel vorzubereiten. "Der digitale Wandel stellt tiefgreifende Fragen an die zukünftige Kirchenentwicklung. Das haben wir während der Pandemie deutlich gesehen, gilt aber auch weit darüber hinaus", sagte Claudia Pfrang, Direktorin der Domberg-Akademie des Münchner Erzbistums.
Michael Peters, Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft evangelischer Jugend in Deutschland, sagte: "Kirche, die Kirche für junge Menschen sein will, muss in erster Linie von ihnen lernen - gerade auch in der digitalen Transformation." Der Referenzrahmen könne dabei unterstützen, Fortbildungen für Mitarbeitende in der kirchlichen Jugendarbeit passgenau zu konzipieren.