Regensburg (epd). Das Evangelische Bildungswerk (EBW) Regensburg lädt am kommenden Donnerstag (28. Oktober) zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema "Assistierter Suizid - Da darf die Kirche sich nicht wegducken" ein. Über theologische und ethischen Perspektiven zur Umsetzung des Karlsruher Urteils diskutieren Michael Rechenmacher, Leiter der Palliativmedizin der Uniklinik Regensburg, Pfarrerin Dorothea Bergmann vom Evangelischen Pflegezentrum Eichenau bei München sowie Ralf Frisch, Professor für Systematische Theologie und Philosophie der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Das Podium moderiert der Regensburger evangelische Dekan Jörg Breu.

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVG) vom Februar kippte das bis dahin geltende Verbot organisierter - sogenannter geschäftsmäßiger - Hilfe bei der Selbsttötung. Die Karlsruher Richter begründeten die Entscheidung mit dem Selbstbestimmungsrecht. Das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben schließt demnach auch eine mögliche Hilfe Dritter ein.

Bei der Veranstaltung soll es um Fragen gehen wie: Was steht für kirchliche Einrichtungen wie der Diakonie auf dem Spiel, wenn sie sich bei dieser Frage wegducken? Und was ist aus medizinethischer Sicht zu sagen, wenn es um die Umsetzung des Assistierten Suizids in einer Klinik geht? Kooperationspartner sind die Katholische Erwachsenenbildung, die Stadt Regensburg sowie die Katholische Jugendfürsorge.

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