München (epd). Mehr als jeder dritte Deutsche hat sich schon einmal Gedanken über die Musik auf seiner Beerdigung gemacht. So hätten 39,2 Prozent der Befragten einer repräsentativen Studie im Auftrag des Radiosenders Antenne Bayern zufolge bereits über ihre "letzte Playlist" nachgedacht, teilte der Sender am Montag in Ismaning bei München mit. Bei den Unter-29-Jährigen war es fast jeder zweite (46 Prozent).
Einig waren sich viele, dass "keine traurige Musik gespielt werden sollte". Knapp zwei Drittel (59,8 Prozent) der Befragten haben sich der Umfrage zufolge noch keine Gedanken über dieses Thema gemacht - so auch der prominente Sänger Rea Garvey. Er sagte, er sei "zu beschäftigt mit dem Leben, als über meinen Tod nachzudenken".