Die kirchliche Hochzeit – das große Fest!

Gelegentlich aber prallen da die Vorstellungen von uns Pfarrerinnen und Pfarrer und die der Paare aufeinander. Viel habe ich schon erlebt in meiner Laufbahn und letztlich sind es immer wieder die gleichen kleinen gemeinsamen Hürden, die zu nehmen sind.

Hier ein paar Tipps, wie Ihr diese Hürden leicht überwindet:
 

Die Terminabsprache:

Wer wird zuerst gefragt – die Location oder die Pfarrerin?

Am besten möglichst gleichzeitig. Es ist klar: Eine Location ist nicht leicht zu finden. Jede Kirchengemeinde hat aber zahlreiche Termine, die für eine Hochzeit infrage kommen. Die Pfarrer*innen freuen sich, wenn sie ein bisschen mitreden dürfen.
 

Der Einzug

Wie im Film oder vielleicht doch einfach zusammen? Da steht Prinzip gegen Romantik. Das lässt sich sicher lösen im offenen Gespräch! Und wenn es wie im Film sein soll: lasst es zu! Was verlieren wir denn?
 

Die Musik

"Geistlich" oder "Weltlich"? Kirchenlieder sind nicht für alle Paare naheliegend. Deshalb werden ganz andere Lieder ausgesucht – die uns als Pfarrer*innen vielleicht nicht so wirklich taugen. Doch hier gibt es einen großen Schatz an Musik, die beides miteinander verbindet.

Nur eins: Das "Hallelujah" von Leonard Cohen ist trotz Titel kein kirchliches Lied… Nur so am Rande.

 

Der Gottesdienst

Es mag noch ein paar kleine weitere Hürden geben. Blumenschmuck, Fotos, etc.

Doch die kirchliche Trauung – wenn sie denn noch gewünscht wird – ist ein großes Ereignis. Wir Pfarrerinnen und Pfarrer sollten da unser Herz ganz weit aufmachen für die Paare, die zu uns kommen.

Nichts ist so schön wie eine gemeinsame Geschichte, die mit einer kirchlichen Trauung beginnt.

Da lohnt es sich, sich auch für zwei Gespräche Zeit zu nehmen. Eins für die organisatorischen Fragen und eines, in der die Liebesgeschichte einen ganz großen Raum einnehmen darf.

Nicht selten ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen Paar und Kirche.

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