Kennen Sie Sorgenfresser? Das sind kleine Stoffpüppchen, mit Kreuzaugen, Nase und Mund. Der Mund hat einen Reißverschluss, oder einfach einen Schlitz. Da kann man einen kleinen Zettel hineinstecken, auf den man vorher seine Sorgen geschrieben hat. Zum Schulanfang hat meine vierte Klasse solche Sorgenfresser selbst genäht. Damit der Start ins neue Schuljahr leichter fällt. Denn es ist das letzte auf der Grundschule und das bedeutet für meine Schüler*innen: Das Übergangszeugnis muss gut werden, damit sie danach auf die weiterführende Schule kommen, auf die sie gerne möchten. Da wächst so manche Sorge in den nächsten Monaten, und bei manchen auch Angst. Ob sie alles schaffen, was sie sich vornehmen.
Meine Schüler*innen wissen, dass der Sorgenfresser nicht wirklich die Sorgen löst. Aber es hilft ihnen, das, was ihnen auf der Seele drückt, aufzuschreiben und abzugeben. Es macht es ein bisschen leichter.
Manchmal wünsche ich mir auch einen Sorgenfresser. Denn nach den Sommerferien hat der Alltag mich wieder fest im Griff. Und damit auch die ein oder andere Sorge: Wann soll ich die vielen Sitzungstermine vorbereiten? Bin ich für die Steuererklärung schon zu spät dran? Hoffentlich kommt das Auto noch mal durch den TÜV… und wann schaffe ich es endlich, den Vorsorgetermin zu vereinbaren? Daneben stapeln sich auch die großen Sorgen: Fliegen demnächst russische Drohnen auch über deutsches Staatsgebiet? Wird bald auch hier Krieg sein? Wie lange wird der Krieg in Gaza noch weitergehen? Und welche explosive Idee erwächst als nächstes beim Präsidenten der USA? Diese Fragen sind nicht nur Sorgen, all das macht mir Angst. Obwohl es weit weg ist, fühlt es sich an, als ob das auch mein Leben bedroht. Und dabei habe ich das Gefühl: Da kann ich nichts machen, nichts beeinflussen.
Anders ist das bei den Alltagssorgen: da habe ich meistens noch etwas in der Hand und kann etwas tun. Auto reparieren lassen. Zur Not eine Nachtschicht für die Steuern einlegen.
Trotzdem rauben mir diese Sorgen viel Energie und manchmal sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Ich übersehe, dass ich mir um viele Dinge gar keine Sorgen machen muss: wo ich am Abend schlafen werde, ob sauberes Wasser aus der Leitung fließt oder mein Kühlschrank gefüllt ist.
Für euch ist gesorgt
Den Blick dafür schärfen, was schon alles da ist in meinem Leben, da hilft mir ein Text aus der Bibel, von Jesus. Der wird heute in den evangelischen Gottesdiensten gelesen:
Macht euch keine Sorgen um euer Leben – was ihr essen oder trinken sollt, oder um euren Körper – was ihr anziehen sollt. Ist das Leben nicht mehr als Essen und Trinken? Und ist der Körper nicht mehr als Kleidung? Seht euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln keine Vorräte in Scheunen. Trotzdem ernährt sie euer Vater im Himmel. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?
Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben nur um eine Stunde verlängern?
Und warum macht ihr euch Sorgen, was ihr anziehen sollt? Seht euch die Wiesenblumen an: Sie wachsen, ohne zu arbeiten und ohne sich Kleider zu machen. Ich sage euch: Nicht einmal Salomo in all seiner Herrlichkeit war so schön gekleidet wie eine von ihnen. So schön macht Gott die Wiesenblumen.
Dabei gehen sie an einem Tag auf und werden am nächsten Tag im Ofen verbrannt. Darum wird er sich noch viel mehr um euch kümmern. Ihr habt zu wenig Vertrauen! Macht euch also keine Sorgen! Fragt euch nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Euer Vater im Himmel weiß doch, dass ihr das alles braucht. (Matthäus 7, 25-31)
Diese Sätze tun mir gut! Sie bringen mich auf den Boden zurück, machen den Blick frei auf das, was schon alles da ist in meinem Leben: Eine Wohnung, ein gut gefüllter Kühlschrank und zu viele Mäntel an der Garderobe. Menschen, mit denen ich mein Leben teile und mit denen ich Sorgen und Ängste aushalte. Und das Glück, hier in Deutschland geboren zu sein, im Frieden aufgewachsen. Wenn ich mir die Frage stelle: Was soll ich essen? Dann nur, weil die Auswahl so groß ist. Ich weiß, dass diese Frage lebensentscheidend ist für Millionen Menschen, weil sie hungern.
Wenn ich die Worte von Jesus höre, steigt in mir Demut auf: Dass ich hier in dieser Fülle lebe und mir trotzdem vieles oft zu viel wird.
Mit Höhenangst den Berg hinauf
Auch wenn oft Sorgen an mir nagen, sie fressen mich nicht auf. Ich glaube, das ist so, weil ich mir um konkrete Dinge Sorgen mache. Und weil ich meisten noch etwas tun kann.
Anders ist es mit der Angst. Wenn ich Angst verspüre, ist das ein diffuses Gefühl. Etwas grummelt in meinem Bauch und mir bleibt fast die Luft weg. Sogar im Urlaub ist bei mir manchmal die Angst dabei. Ich war ein Wochenende wandern, mit dem Deutschen Alpenverein. Mit sieben mir bis dahin fremden Menschen und einer Bergführerin. Und meiner ersten Hüttenübernachtung.
Ich habe mich auf das Wochenende gefreut. Eigentlich. Denn ich bin gerne in den Bergen. Aber: Ich habe Höhenangst! Und so mancher Weg, den andere locker gehen, bringt mich an meine Grenzen. Bei der Anreise ist also ein Bauchgrummeln dabei. Als wir vor Ort die Tourenplanung durchgehen, wächst sich das Bauchgrummeln zu einer seriösen Übelkeit aus, als ich sehe, dass ein Teil der Tour quasi ohne Weg ist und wir einfach ein Stück Felsen hochklettern müssen. Und auch beim Abstieg habe ich Bedenken.
Ich kündige an, dass ich Höhenangst habe und nicht weiß, wie ich diese eine Stelle beim Aufstieg schaffen soll. Die Bergführerin hört sich meine Bedenken an, bleibt ganz ruhig und sagt: Ich verspreche dir: ich bringe dich da sicher hoch und runter! Auch wenn sie auf mich voll vertrauenswürdig wirkt, bleiben bei mir doch Bauchschmerzen zurück.
Und dann geht es los. Der Anfang ist leicht. Ich bin gleich vorne an der Spitze der Gruppe. Vielleicht treibt mich die Angst voran. Doch schon bald ertönt von hinten ein Ruf: Wartet! Die Bergführerin ruft uns zusammen und ich lerne die erste Regel: der oder die Langsamste macht das Tempo und geht vorweg. Ich reihe mich also ein, fast langweile ich mich. Ich plaudere mit Sebastian und Ulrike, die ich gerade neu kennen lerne und vergesse eine Zeit lang, dass diese Felswand noch kommt. Wir biegen auf einen Pfad, der Anstieg wird steiler, die beiden neben mir schnaufen schon, doch ich komme gut durch. Dann erreichen wir eine Almwiese, Zeit für die erste Pause. Wir genießen Brotzeit und die Aussicht auf das Gipfelmeer vor uns. Gestärkt und ausgeruht geht es weiter, wieder kleine Schritte, wieder muss ich mich zwingen langsam zu gehen, aber dafür komme ich nicht aus der Puste, trotz 700 Höhenmetern, die wir schon zurückgelegt haben. Ich fühle mich fast so fit wie zum Anfang der Tour. Eine ganz neue Erfahrung für mich.
Und dann ist sie da: Ein paar Meter Stein geht es hoch, ein Stahlseil gibt die Route vor und im Felsen sind viele Möglichkeiten, wo man hineintreten kann. Aber das sehe ich alles nicht. Ich sehe nur den Felsen und will weg. Mein Herz schlägt schneller, jetzt bricht mir der Schweiß aus, aber nicht vor Anstrengung, sondern vor Angst. Am liebsten umdrehen, aber das geht nicht, weil dann die ganze Gruppe umdrehen müsste. Panik steigt in mir auf, weil ich mich so hilflos fühle. Ich muss die Felswand hoch, obwohl ich nicht will. Die Bergführerin macht den Anfang, steigt Schritt für Schritt den Felsen hoch, zeigt uns, wo wir Füße und Hände setzen können, und schon ist sie oben. Genauso leichtfüßig steigt sie die Wand wieder hinab und sagt: Jetzt ihr!
Als Erstes Sebastian. Dann bin ich dran. Meine Hände zittern. Schau nur nach vorne und oben, nicht nach hinten, sagt die Bergführerin. Ich setze den linken Fuß in die erste Kerbe, greife mit beiden Händen in den Felsen, ziehe den rechten Fuß nach, steige die ersten Meter auf. In mir tobt die Angst, meine Knie werden weich, ich muss mich selbst ermahnen, ruhig zu bleiben, nicht nach unten zu schauen. Ich greife nach dem Seil, ziehe mich hoch, von oben zeigt mir Sebastian, wo der nächste Griff ist, von unten sagt mir die Bergführerin, wo ich meinen Fuß als nächstes hinsetzen kann.
So arbeite ich mich Schritt für Schritt vor, bis ich endlich oben bin. Meine Hände zittern immer noch ein bisschen, aber ich habe es geschafft. Die Angst fällt wie ein Stein von meiner Seele, wohligwarm strömt der Stolz durch meinen Körper. Ich schaue nicht mehr zurück, sondern suche mir einen sicheren Platz, um mich auf den Boden zu setzen. Endlich am Gipfelkreuz angekommen, bin ich überwältigt vom Bergpanorama, wie sich Gipfel hinter Gipfel reiht. Erst grün und felsig, dann schneebedeckt. Jetzt weiß ich wieder, warum ich das alles auf mich nehme. Für diese Aussicht.
Und ich merke: Ich bin ziemlich entspannt, obwohl über 900 Höhenmeter in meinen Beinen stecken. Die Felsaufregung ist längst vergessen. Die vielen Pausen, das langsame Tempo, die kleinen Schritte – all das hat mich so entspannt auf den Gipfel gebracht wie noch nie. Und es hat mir geholfen, auch meine Höhenangst im Zaum zu halten. Die war nie ganz weg, aber sie hat mich weniger belastet als sonst, wenn ich schnell die Berge raufsteige.
Die Sorgen, die ich anfangs auch für den Abstieg hatte, sind verflogen. Die Bergführerin wird mich da schon runterbringen – da vertraue ich drauf.
Ach, wenn das Leben doch nur wie diese Wanderung wäre: Für das, was mir Bauchschmerzen bereitet, haben andere Tipps und Tricks bereit. Dort, wo ich am liebsten weglaufen möchte, hilft mir jemand weiterzugehen. Das, was mir Angst macht, ist für andere Alltag. Und ich bin stark, wo andere aus der Puste kommen.
Worte gegen die Angst
Die Höhenangst, die mich bei einigen Wanderungen erwischt, könnte ich leicht umgehen. Ich muss mich ihr nicht aussetzen. Ich könnte einfach nur noch Wege gehen, die breit und einfach sind. Doch dann würden mir die schönsten Ausblicke fehlen. Darum stelle ich mich dieser Angst immer wieder und ich komme mal mehr mal weniger gut dadurch.
Ich weiß, dass das ein Luxusproblem ist. Der Angst einfach aus dem Weg gehen oder nur so viel aushalten, wie es gerade geht.
Wenn das Leben bedroht wird, gibt es kein Entkommen. So war es bei den ersten Christ*innen. Sie konnten ihren Glauben nur verdeckt leben. Oft trafen sie sich heimlich abends, immer in anderen Häusern, damit niemand in der Nachbarschaft Verdacht schöpfte. Die römischen Besatzer hatten begonnen, Christ*innen festzunehmen, und immer mehr wurden auch getötet. Da hat die Angst in den christlichen Gemeinden schnell um sich gegriffen. Manche haben sich von der Gemeinschaft abgewandt, andere haben in ihrem Alltag immer mehr Kompromisse gemacht und so die christlichen Werte verraten, die sie eigentlich leben wollten. In dieser Zeit hat ein Mann, der sich Petrus nennt, einen Brief geschrieben, um den Gemeinden Mut zu machen.
Alle eure Sorge werft auf Gott, denn Gott sorgt für euch.
Bewahrt einen klaren Kopf, seid wachsam! Euer Feind, der Teufel, streift wie ein brüllender Löwe umher. Er sucht jemanden, den er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand, indem ihr am Glauben festhaltet! Ihr wisst, dass eure Brüder und Schwestern in dieser Welt die gleichen Leiden ertragen müssen.
(1. Petrus 5,7-9)
Wenn ich diese Worte heute höre, habe ich Bilder aus den Nachrichten vor Augen: zerbombte Häuser in Kiew, Zeltstädte in Gaza, Nationalgardisten, die in Washington gegen Demonstrierende vorgehen. Und ich höre den Feind brüllen, der Lügenpresse schreit und gegen Geflüchtete hetzt. Irgendwie ist das weit weg: zerbombte Häuser, Soldat*innen auf der Straße. Und zugleich ganz nah.
Und das macht mir Angst, weil es das Weltgerüst um mich herum ins Wanken bringt. Ich kann oft nicht genau sagen, was mich genau ängstigt, aber Nachrichten über den Krieg im Nahen Osten und die Ermordung von Politiker*innen – egal welcher Partei – hinterlassen dieses dumpfe Gefühl im Bauch, dass auch mein Leben bedroht ist.
Und dann höre ich den „Mutmach“-Satz: Alle eure Sorge werft auf Gott, denn Gott sorgt für euch.
Gott als Sorgenfresser
Gott als Sorgenfresser – das ist eigentlich eine schöne Vorstellung. Wie bei den Sorgenfresserpüppchen alles bei Gott in den Reißverschluss-Mund stecken und leichter durch das Leben gehen. Oder mit Energie, um wachsam zu sein und Widerstand zu leisten, da, wo Menschen degradiert und ihre Menschenwürde verletzt wird.
Doch sie fällt mir schwer, diese Vorstellung. Weil sie immer wieder meinen Erfahrungen widerspricht. Wenn ich in die Flüchtlingslager in Gaza schaue, in die Tunnel, in denen immer noch israelische Geiseln gefangen gehalten werden. Für sie ist nicht gesorgt.
Oft sind es ja wir Menschen selbst, die die Sorge für andere verhindern. Menschen werfen Bomben auf andere Menschen, sperren sie in Tunnel, verweigern Hilfslieferungen.
Und trotzdem habe ich das Gefühl: Gott muss doch auch dann sorgen. Und ich habe genaue Vorstellungen davon, wie diese Sorge aussehen sollte: ziemlich menschlich. Aber Gott ist anders. Und sein Sorgen für uns ist anders. Anders als wir Menschen füreinander sorgen. Darum bleibt mir meines: Gott um Erbarmen bitten. Für alle, die Fürsorge brauch. Gott in den Ohren liege: Kyrie eleison!
Alle eure Sorge werft auf Gott, denn Gott sorgt für euch. Als diese Worte geschrieben wurden, haben Menschen auch Angst um ihr Leben gehabt. Da lag eine Bedrohung in der Luft, und es war sicher nicht leicht, einen klaren Kopf zu bewahren und genug Kraft zu haben, um weiter den Glauben zu leben. Und das hieß damals: vieles auf den Kopf stellen. Frauen und Männer gleich behandeln, den römischen Kaiser nicht mehr als Gott zu verehren, vom Wunder der Auferstehung erzählen. Sie haben diese Worte gehört und gelesen, und haben sie weitererzählt. Sonst wären sie heute nicht mehr in der Bibel. Sie haben daran festgehalten. Vielleicht weil diese Worte ihnen Mut gemacht haben, vielleicht weil sie trotz der Bedrohung gefühlt haben, dass Gott für sie sorgt.
Angst und Gottvertrauen
Das ist einfacher gesagt als getan. Wenn ich an meine Höhenangst denke, kann ich das nicht. In dem Moment, in dem ich am Wegrand runter schaue und es steil nach unten geht, ist die Angst so stark, da ist kein Platz für Gottvertrauen. Da fühle ich mich existentiell bedroht – in dem Moment. Und ich kann an nichts anderes denken. Später weiß ich, dass mein Körper überreagiert hat. Angst ist ja an sich etwas gutes, sie warnt uns vor echter Lebensgefahr. In den Bergen schießt mein Angstsystem aber über das Ziel hinaus.
Wir Menschen machen uns Sorge und wir haben Angst. Das gehört einfach zu uns. Angst macht uns bewusst, wie zerbrechlich unser Leben ist. Jeden Moment. Und damit wird mir auch deutlich: Jede Minute, die ich lebe, ist ein Geschenk und entspringt der Fürsorge Gottes. Darüber denke ich aber nur selten bewusst nach. Ich nehme es hin – und das ist doch schon Gottvertrauen. Nicht als naive Sorglosigkeit, sondern im Bewusstsein, dass ich allein nicht alles in der Hand habe und weder mich noch andere 100 Prozent schützen kann.
Angst ist auf der einen Seite überlebenswichtig. Nur: die Ängste dürfen uns nicht beherrschen und uns am Leben hindern. Daran erinnert schon der Briefschreiber Petrus. Und gibt den Menschen diesen Sorgenfresser mit: Alle eure Sorge werft auf Gott, denn Gott sorgt für euch.
Ich möchte von meinen Schüler*innen lernen und von Petrus. Wenn die Sorgen mir die Luft zum Atmen nehmen, versuche ich einen klaren Kopf zu behalten und aktiv zu werden. Eine Petition für die Menschenrechtlerin Sharifeh Mohammadi in Iran unterschreiben, die zum Tode verurteilt wurde. Bei der nächsten Geburtstagsfeier die Diskussion auch mit dem Bekannten suchen, der politisch ganz woanders steht als ich. Und auch ganz einfach: Endlich mit der Steuererklärung anfangen. Und das, was ich nicht anpacken kann, auf einen Zettel schreiben, beten und meine Sorgen Gott in den Reißverschlussmund stecken.
Beten. Für die Menschen in der Ukraine, für die Kollegin, für einen Menschen, den du liebst.
So hat es auch Aretha Franklin getan und dazu ein Lied geschrieben: „I say a little prayer“. In dem Liebeslied erzählt die Sängerin, dass sie in so vielen Momenten ein kleines Gebet spricht, für den Mann, den sie liebt. Aus Sorge um ihn. Aus Fürsorge. Sie vertraut ihn Gott an.