Das Chormusical "Bethlehem" macht nun auch in München Station: Am Samstag, 27. Dezember 2025, wird die Olympiahalle zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Inszenierung. Etwa 2.000 Sängerinnen und Sänger bringen dort die Weihnachtsgeschichte in einer zeitgemäßen musikalischen Form auf die Bühne.

Das Stück stammt von Erfolgsautor Michael Kunze (Texte) und dem Komponisten Dieter Falk, der für seine Verbindung von klassischer Musik und modernen Sounds bekannt ist. "Musikalisch ist eine Mischung aus Gospel auf der einen Seite und klassischen Elementen wie Weihnachtsliedern auf der anderen Seite zu hören – und das Ganze neu arrangiert", beschreibt Falk den besonderen Klang des Projekts.

"Wenn 2.000 Stimmen gemeinsam singen, wird Hoffnung hörbar und erlebbar", sagte der bayerische Landesbischof Christian Kopp. "Die Sängerinnen und Sänger aus ganz Bayern und darüber hinaus kommen bei ‚Bethlehem‘ zusammen und singen für den Frieden. Gerade in dieser von so viel Unsicherheit geprägten Zeit ist das besonders wichtig. Gemeinschaft und Musik können richtig Kraft entfalten." 

Das Chormusical Bethlehem zeige, wie viel kreative Kraft in den Gemeinden steckt. "Wenn Ehrenamtliche, professionelle Künstlerinnen und Künstler und die Kirche gemeinsam ein solches Projekt tragen, entsteht etwas, das weit über eine einzelne Aufführung hinausweist: ein öffentliches Zeichen für Zusammenhalt, Verständigung und lebendige Hoffnung“, so Landesbischof Christian Kopp.

Frieden als zentrale Botschaft

Neben der Neu-Erzählung der Weihnachtsgeschichte steht das Thema Frieden im Mittelpunkt. "Frieden auf Erden taucht in der Weihnachtsgeschichte ja ganz oft auf. Es geht darum, wie man im Kleinen Frieden halten kann und welche Relevanz das für die Gesellschaft hat", erklärt Falk im Interview.

Über alle religiösen Grenzen hinweg vermittelt "Bethlehem" die Kraft der biblischen Erzählung und holt sie ins Heute: Eine junge Familie auf der Flucht erfährt Abweisung und Ausgrenzung. Ein machtgieriger Herrscher versucht, seine Macht mit Gewalt zu sichern. Doch Liebe, Vertrauen und Hoffnung geben Kraft, für den Frieden einzutreten. Zwischen Feuertonnen und Stacheldraht entfaltet sich eine eindrucksvolle Inszenierung, die vom Zauber der Weihnacht getragen ist.

Organisation und Eintritt

Veranstalter ist die Stiftung Creative Kirche aus Witten. Partner des Projekts sind die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, das Evangelisch-Lutherische Dekanat München sowie der Verband für christliche Popularmusik in Bayern e.V.

Eintrittskarten zum Zuschauen gibt es ab 24,90 Euro im Vorverkauf.

(om)